Mandak: Kürzere Karenz darf kein finanzieller Nachteil sein

Grüne fordern mehr Anreize für Väter und AlleinerzieherInnen

Wien (OTS) - "Die kürzere Variante beim Kindergeld darf keine finanziellen Nachteile mit sich bringen. Im Gegenteil, eine kürzere Karenz sollte stärker gefördert werden, weil sie Frauen und Männern eine rasche Rückkehr in den Beruf ermöglicht", meint Sabine Mandak, Familiensprecherin der Grünen. Wer die kürzere Variante wählt hat derzeit eindeutig einen finanziellen Nachteil:

Vergleich der künftigen Kindergeldregelung - Verlust bei kürzeren Variante: 1.296 Euro
Kürzere Variante: Ein Elternteil geht 15 Monate in Karenz, der andere drei Monate:
Sie erhalten insgesamt 14.400 Euro Kindergeld (800 mal 18).
Längere Variante: Ein Elternteil geht 24 Monate in Karenz, der andere sechs Monate:
Sie erhalten insgesamt 15.696 Euro Kindergeld (436 mal 30).

Beispiel AlleinerzieherIn: Verlust bei der kürzeren Variante: 1.080 Euro
Kürzere Variante: Die Mutter geht 15 Monate in Karenz (15 mal 800), sie erhält 12.000 Euro
Längere Variante: Die Mutter geht 30 Monate in Karenz (30 mal 436), sie erhält 13.080 Euro

Beispiel Väterkarenz: Verlust bei der kürzeren Variante: 216 Euro Kürzere Variante: Der Vater geht 3 Monate in Karenz (3 mal 800), er bekommt 2.400 Euro
Längere Variante: Der Vater geht 6 Monate in Karenz (6 mal 436), er bekommt 2.616 Euro

"Die Ausdehnung des Kündigungsschutzes auf die gesamte Dauer der Karenz darf nicht auf die SozialpartnerInnen abgeschoben werden. Der Kindergeldbezug darf nicht mit Arbeitslosigkeit enden. Auch die Aufhebung der Zuverdienstgrenze ist längst überfällig", fordert Mandak.

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