Österreich ist Schlusslicht bei Vermögensbesteuerung

Buchinger-Vorschlag wichtiger Vorstoß für mehr Steuergerechtigkeit

Wien (OTS) - Der Vorschlag des BM Erwin Buchinger in Österreich eine Vermögensbesteuerung einzuführen wird vom Vorsitzenden der Sozialistischen Jugend Österreich Torsten Engelage klar unterstützt.

"In Österreich erleben wir ein kontinuierliches Ansteigen der indirekten Steuern wie z.B. zuletzt die im Regierungsabkommen vereinbarte Anhebung der Mineralölsteuer. Von indirekten Steuern sind die unteren Einkommensgruppen der Bevölkerung aber ungleich stärker betroffen als die BesserverdienerInnen in diesem Land" legt Engelage seine Motive für die Unterstützung des Buchinger-Vorschlags dar.

Aus Sicht des SJ-Vorsitzenden ist das österreichische Steuersystem in seinen verteilungspolitischen Aspekten ein ziemliches Desaster. "Hätte Österreich eine ähnliche Steuerquote wie z.B. die skandinavischen Wachstumsstaaten oder auch andere Länder Westeuropas, würde kontinuierlich ein Budgetüberschuss erwirtschaftet werden. Stattdessen huldigt die österreichische Politikszene parteienübergreifend einem Wir-müssen-sparen-und-Steuern-senken-Mantra, dessen Gültigkeit schon längst überholt ist" so Engelage.

Engelage erwartet sich von den SPÖ-Mitgliedern der Bundesregierung, dass sie die Frage eines sozial gerechteren Steuersystems nun nicht unter den Tisch fallen lassen, nur weil der Koalitionspartner dies verhindert. "Österreich braucht eine große Steuerreform, die endlich auch die wohlhabenden Teile der Bevölkerung in die Verantwortung nimmt" so Engelage abschließend.

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