VP-Hoch: Scheitert Wiener Hauptbahnhof am Kniefall vor Landeshauptmann Haider?

Stadtrat Schicker ist aufgerufen, rasch dem Ex-Stadtregierungskollegen die Dringlichkeit der Umsetzung zu vermitteln

Wien (VP-Klub) - Etwas verwundert von einem Infrastrukturminister, der noch dazu aus Wien kommt, zu lesen, dass defacto das wichtigste Infrastrukturprojekt der nächsten Jahrzehnte in Wien von der Umsetzung eines deutlich weniger bedeutsamen Projektes abhängt und damit in Frage gestellt wird, zeigt sich ÖVP Wien Planungssprecher LAbg. Alfred Hoch: "Geht Neo-Minister Faymann vor dem Kärntner Landeshauptmann in die Knie und erfüllt dessen Traum eines Koralmtunnels?" Dafür müsste der geplante Hauptbahnhof - der ein zentraler Verkehrschluss nach Osteuropa und damit für die weitere Entwicklung Wiens unerlässlich wäre - aus Kostengründen für unbestimmte Zeit zurückgestellt werden.

Ein Abrücken der SPÖ vom geplanten Hauptbahnhof konnte man schon in den letzten Tagen erahnen, als Stadtrat Schicker überraschend ausrichten ließ, dass ihm eventuelle Einsprüche der UNESCO beim Bahnhofsumfeld egal wären und er auch auf den Titel "Weltkulturerbe" verzichten würde. "Ein Stadtrat, der in diesen Dimensionen denkt, hat wahrscheinlich mit der raschen Realisierung des geplanten Hauptbahnhofes schon abgeschlossen", so Hoch. Auch das Fehlen eines durchdachten Verkehrskonzeptes lasse auf mangelnde Dringlichkeit des Projektes seitens der Wiener SPÖ schließen.

Er fordere Stadtrat Schicker auf, so Hoch, seinem Ex-Stadtratskollegen sofort die Dringlichkeit des Projektes zu vermitteln. "Es kann nicht sein, dass dieses Projekt auf Jahre aufgeschoben wird oder überhaupt scheitert, nur weil ein - selbst von Experten als absolut nicht notwendig beurteilter - Tunnelbau einem enorm wichtigen Infrastrukturprojekt für Wien vorgezogen wird", so Hoch abschließend.

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