Grüne Wien zu Pilotprojekt pflegende Angehörige: Positiv, aber nur ein Anfang

Antonov: "Regierungsprogramm auch in Wien umsetzen"

Wien (OTS) - "Sozialminister Buchinger scheint längst anstehende Verbesserungen in der Pflege anzustreben. Und das ist gut so", sagt Gemeinderätin Waltraut Antonov, SeniorInnensprecherin der Grünen Wien. Allerdings sei bedauerlich, dass Wien unter einer roten Alleinregierung "anders" ist.

Die Grünen haben in den letzten Jahren eine Reihe von Vorschlägen im Bereich Pflege eingebracht: so sollte mit einer wienweiten Kampagne das Thema Demenzerkrankungen, vor allem Morbus Alzheimer, enttabuisiert werden, weil viele Betroffene unter Scham und Minderwertigkeitsgefühlen leiden. Ein anderer Antrag forderte die Aufnahme einer ersten Testreihe zur Früherkennung von Alzheimer in die kostenlose Vorsorgeuntersuchung, weil auch diese Krankheit besser behandelt werden kann, je früher sie erkannt wird. Auch eine Unterstützung der pflegenden Angehörigen durch spezielle Kurse mit Schwerpunkt auf den Besonderheiten des Umgangs mit Demenzerkrankten (sog. Validationsanwendung) wurde von uns beantragt.

"Brauchen wir nicht, ist ohnehin alles super - mit diesem im roten Wien leider üblichen Argument wurden die Anträge und eine ernsthafte Auseinandersetzung abgelehnt", bedauert Antonov.

"Viele Menschen werden zu spät behandelt, gehen aus Scheu und Desinformation zu spät zum Arzt oder zur Ärztin. Ein Tag der offenen Tür im Rathaus zum Thema "Alzheimer" reicht bei weitem nicht zur Aufklärung aus. Herr Buchinger, fordern Sie Ihre Wiener SP-KollegInnen auf, das Regierungsprogramm auch in Wien umzusetzen ", meint Antonov abschließend.

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