Der Monat der Marken. Hintergrundinformation

Wien (OTS) - Die kommende Markenartikelkampagne setzt einen neuen Akzent: Während die bisherigen Initiativen die Überlegenheit von Markenprodukten mit ihren rationalen Eigenschaften aufgezeigt haben, betont die Kampagne 2007 den emotionalen Mehrwert von Marken und setzt dabei auf das stärkste Symbol für Emotionen: das Herz. Es ist das zentrale Element der sicherlich größten Werbekampagne im Februar. Mit 12.000 Großplakaten im 24-Bogen-Format wird sie mehr Plakate haben als eine Großpartei im gesamten letzten Nationalratswahlkampf. Dazu kommt ein massiver Auftritt in den Printmedien, und im Fernsehen werden Konsumenten eingeladen, sich zu ihren Lieblingsmarken zu bekennen: Menschen geben vor laufender Kamera eine persönliche Liebeserklärung an ihre Marke ab und vermitteln damit auch die Freude und Lebenslust, die Herstellermarken bieten.

Die österreichische Bevölkerung wählt aus allen Liebesgedichten jene Favoriten aus, die im Sommer in einer zweiten Welle wieder in Fernsehspots präsentiert werden. Damit ist die Initiative nicht mehr eine auf den Februar konzentrierte Aktivität, sondern sie hat einen zweiten Schwerpunkt im Sommer.

So lässt die Kampagne den emotionalen Mehrwert von Marken miterleben. 36 verschiedene Marken werden sich an der Kampagne beteiligen und sie zu einer der größten Werbekampagnen des Jahres in den klassischen Medien machen.

Warum gerade diese Kampagne?

Der Markenartikelverband Österreich führt seine Initiativen jedes Jahr konsequent durch. Vielleicht haben Herstellermarken in Österreich auch deshalb einen höheren Anteil als in einigen anderen europäischen Ländern. Analysen von ACNielsen und GfK zeigen, dass jene Marken, die an der Initiative teilnehmen, durch die Kampagne auch im Markt gestärkt wurden. Nach der 'Geiz ist geil'-Welle verlangen die Konsumenten wieder mehr Qualität, aber die Diskonter betreiben weiterhin eine aggressive Expansionspolitik. Sie forcieren mit kämpferischen Preisangeboten handelseigene Produktsortimente, die oft erfolgreichen Markenartikelkonzepten nachempfunden sind. Marken hingegen bieten immer wieder Neues durch Innovation, schaffen Abwechslung und gewährleisten ihre Qualität. So tragen Marken durch ihre produkttechnischen Eigenschaften zur Erhöhung des Wohlstandes bei und stimulieren als Zeichen für bessere Lebensqualität die Grundhaltung der Konsumenten. Diese Qualitäten macht die Kampagne bewusst: als interaktive Beziehung zwischen Konsumenten und Lieblingsmarken.

Nicht zu vergessen: Ohne Herz funktioniert die Wirtschaft nicht. Schließlich geht es darum, mit der Qualität die Köpfe zu überzeugen und mit Emotionen die Herzen der Konsumenten zu gewinnen.

Forschung, Innovation und Qualität als Motor.

Die Markenartikelindustrie ist Seismograph der Konsumentenstimmung und mit ihren innovativen Vermarktungskonzepten auch wesentliche Triebkraft für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Markenartikel - vor allem aus dem Bereich der Fast Moving Consumer Goods - stehen in einem dauerhaften und harten Wettbewerb
und müssen, mehr als Produkte in manchen anderen Bereichen, ihre Kunden täglich aufs Neue überzeugen. Forschung, Innovation und Qualitätssicherung sind elementare Voraussetzungen, um in diesem wettbewerbsintensiven Markt zu bestehen. So erlauben zum Beispiel die Sonnenschutzmittel von Markenartikelunternehmen nicht nur die gewünschte Hautbräune, sondern sorgen auch dafür, dass ihre dermatologische Schutzwirkung laufend verbessert wird. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie belegt, dass die Produkte namhafter Herstellermarken hier eine höhere Photostabilität gewährleisten und dauerhafteren Schutz bieten als Nachbauprodukte. Im Nahrungsmittelbereich bringen Markenartikelhersteller
Produkte, die speziell auf unsere moderne Lebensweise abgestimmt sind.

Produkte, die nicht nur ein wichtiger Beitrag zu bewusster Ernährung sind und viele der täglich notwendigen Vitamine enthalten, sondern auch besonders gut schmecken. Mittels Forschung, Entwicklung sowie Produktion sorgt die Markenartikelindustrie für eine Vielzahl wichtiger Arbeitsplätze und trägt damit zur Wertschöpfung im Land bei. Zudem ist sie Auftraggeber für die Medien und ihre vorgelagerten Produktionsbetriebe, wie Werbe- und Designagenturen, das graphische Gewerbe, Druckereien und den Marketing- und Marktforschungsbereich.

Zunehmend profitiert Österreich auch vom Export von Markenartikeln, und auch im Rahmen der internationalen Vernetzung der Markenartikelindustrie ist Österreich ein wichtiger Standort. So haben mehrere Markenartikelkonzerne ihre Zentralen für
die neuen EU-Länder in Österreich. Aber auch Zulieferbetriebe sind zunehmend für Markenartikelunternehmen in den Nachbarländern tätig.

Erfolg im Export: die Markenartikelkampagne.

Herstellermarken sind in allen Ländern mit Handelsprodukten konfrontiert, die auf Kosten der Herstellermarken und mit oft kopierten Konzepten versuchen, Marktanteile zu gewinnen. Um diesem Druck zu begegnen, haben sich bereits mehrere
Länder entschlossen, Gemeinschaftskampagnen nach dem von Demner, Merlicek & Bergmann für Österreich entwickelten Konzept umzusetzen. Nach Norwegen, Deutschland und Ungarn ist nun die bereits zweite Kampagne in Frankreich in Vorbereitung.

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