Zwazl begrüßt Flexibilisierung des Kindergeldes als grundsätzlich sinnvolle Neuerung

Frau in der Wirtschaft fordert Entkoppelung des Unternehmensgewinns von der Zuverdienstgrenze beim Kindergeld

Wien (PWK064) - Als "grundsätzlich sinnvolle Neuerung" begrüßt heute die Bundesvorsitzende der "Frau in der Wirtschaft", Sonja Zwazl, die Pläne der neuen Regierung zur Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes. Denn es ermögliche Frauen, die nicht so lange vom "Job" fernbleiben könnten, wie etwa Unternehmerinnen, sich zwar kürzer, dafür aber voll und ganz dem Nachwuchs zu widmen.

Allerdings sieht Zwazl weiterhin eine Benachteiligung der Unternehmerinnen bezüglich der Zuverdienstgrenze gegeben: "Wir fordern, dass die Zuverdienstgrenze an der Gewinnentnahme aus dem Unternehmen gemessen wird."

Dies aus folgenden Gründen: Kleinstunternehmerinnen, die großteils Einnahmen- und Ausgabenrechnerinnen sind, können nicht steuern, wann Kunden ihre Rechnungen bezahlen. So würde diese selbständigen Frauen unverschuldet die Zuverdienstgrenze überschreiten, wenn ein Kunde statt 2006 erst 2007 bezahlt.

Unternehmerinnen, deren Gewinn bis jetzt über der Zuverdienstgrenze gelegen ist, müssten den Betrieb einschränken. Dies ist problematisch, weil der Betrieb als solches damit in seinem Bestand gefährdet wird - und damit auch Arbeitsplätze betroffen sind.

Zudem werden Betriebseinnahmen, die nicht für private Zwecke entnommen werden, im Betrieb reininvestiert und nicht auf die "hohe Kante" gelegt. (RH)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Frau in der Wirtschaft
Mag. Elisabeth Zehetner
Tel.: (++43) 0590 900-3018
mailto: fiw@wko.at
http://wko.at/unternehmerin

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0001