HAUBNER: Kinderbetreuungsgeld Neu - noch viele Fragen offen

Wien (OTS) - "Im Gegensatz zu den heute verbreiteten
Jubelmeldungen der ressortmäßig eigentlich gar nicht zuständigen Frauenministerin Doris Bures, stellen sich bei den von SPÖ und ÖVP geplanten Veränderungen beim Kinderbetreuungsgeld noch einige ungeklärte Fragen", so die stellvertretende BZÖ-Klubobfrau, Familiensprecherin Ursula Haubner.

"Was ist mit einer Mutter die 15 Monaten Kinderbetreuungsgeld bezieht und danach keinen Job hat? Wie ist diese Mutter oder dieser Vater kranken- und pensionsversichert? Ebenso wird der Kinderbetreuungsgeldbezug auch für die Abfertigung gerechnet, hier gibt es ebenfalls Verluste. Zusätzlich ist das Kinderbetreuungsgeld auch an regelmäßige Untersuchungen des Kindes im Rahmen des Mutter Kind Passes gekoppelt. Wer nach 18 Monaten die notwendigen Untersuchungen nicht nachweisen kann, erhält derzeit nur mehr die Hälfte des Kindergeldes. Wie wollen Bures und Kdolsky hier in Zukunft den Mutter Kind Pass in sder derzeitigen Kontrolle und Wichtigkeit erhalten? Das Bures-Kdolsky Jubelprogramm ist unausgegoren und nicht durchdacht. Es gibt hier nur Halbheiten statt einer wirklich besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf", so Haubner.

Haubner kritisierte auch erneut weitere Schwachpunkte der Vorstellungen von SPÖVP: Das neue Kindergeldmodell wird in der Verwaltung komplizierter, die Verwaltungskosten werden weiter ansteigen. Familien die sich für die neue Option entscheiden, bekommen weniger: bestehende Regelung rund 15.900 Euro, neue Option 14.400. Das heißt minus 1.500 Euro für die Familien. Das BZÖ trete für eine völlige Abschaffung der Zuverdienstgrenze ein, ebenso wie für eine echte Flexibilisierung ohne finanzielle Verluste für die Eltern.

"Halbherzig, ein Rückschritt statt Fortschritt bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Verwaltung, bei weniger Geld für die Familien. Wir als BZÖ stehen für echte Wahlfreiheit mit einem Zugang zum Kinderbetreuungsgeld für Alle unabhängig der persönlichen Entscheidung - das ist der einzige Weg für eine funktionierende Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ebenso wie familienorientierte Arbeitswelt. Setzen wir weiter Allianzen für Familien, die es den Menschen erleichtert, sich für ein Leben mit Kindern zu entscheiden", so Haubner abschließend.

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