GROSZ: Scharfe BZÖ-Kritik an gestrigen Cap Aussagen

BZÖ fordert Offenlegung des offensichtlichen rot-blauen Paktes

Wien (OTS) - "Anhand der gestrigen Aussagen von Josef Cap könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass es sich beim bisherigen SPÖ-Klubobmann um einen neuen Anwärter für das FPÖ-Generalsekretariat handelt. Der gestrige, für Josef Cap ungewöhnlich schwache und handzahme ZIB2-Auftritt, war jedenfalls nicht nur jenseitig, sondern zeigt einmal mehr deutlich, dass sich SPÖ und FPÖ mittels eines Paktes aneinandergekettet haben", stellte heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz fest.

Es sei mehr als beachtlich, dass es auf der einen Seite von der FPÖ kaum nennenswerte Kritik an der Belastungswelle der Großen Koalition gebe, sondern Strache und Co sich als oppositionelles Beiwagerl dieser Koaltion des Wortbruchs verstehen. "Auf der anderen Seite versucht Cap mit einer tragischkomischen und filmreifen Einlage die Wehrsportübungen seines stillen Koalitionspartners Strache zu verteidigen. Der rot/blaue Postenschachervertrag im Burgenland ist anscheinend nur ein Bruchstück einer groß angelegten Paktes, der in einem bis heute unwidersprochenen 11-Punkte Vertrag zwischen Gusenbauer und Strache mündete. Daher verlangen wir einmal mehr die Offenlegung dieses Vertrages zwischen Gusenbauer und Strache, der scheinbar ungerechtfertigte finanzielle Vorteile, Bevorzugungen im parlamentarischen Geschehen, Wahlkampfhilfe uvm. vorsehen dürfte".

"Strache, der ja anhand seines Krisenmanagements nur mehr zur lächerlichen Karikatur seiner selbst verkommt, hat jedenfalls die freiheitlichen Wählerinnen und Wähler mit Haut und Haaren an die SPÖ verkauft. Die heutige FPÖ-Spitze kann daher getrost als neue rote Kornblumensektion bezeichnet werden", so Grosz abschließend.

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