Fazekas: "Äußerst positiv, dass Frauen-Agenden in Bundeskanzler-Nähe sind"

Wichtig ist, was im Programm steht und welche Türen dadurch aufgehen

Wien (SK) - Das Bundesministerien-Gesetz sei im Regierungsübereinkommen festgelegt und regle die Umsetzung der Regierungsarbeit, unterstrich SPÖ-Abgeordneter Hannes Fazekas am Dienstag im Nationalrat. Dass die "Frauen-Agenden in die Nähe des Bundeskanzlers gerückt werden, ist ein äußerst positives Zeichen" -schließlich sei das Thema Frauen ein wichtiges Anliegen von Bundeskanzler Gusenbauer. Die Ansiedelung der PÄDAKs im Unterrichtsministerium bedeute "keineswegs eine Abwertung der Lehrerausbildung an den Universitäten", vielmehr gehe es hier um "Vernetzung von Ort", womit auch bürokratische Hürden umgangen werden könnten, so Fazekas. ****

Die Verankerung des Gender mainstreamings sei "sinnvoll und höchst notwendig", so Fazekas, der sich weiters erfreut über die Verbindung von Unterricht mit Kunst und Kultur zeigte, weil dies ermögliche, dass man Jugendlichen Kunst und Kultur schon im Bildungsbereich vermitteln kann.

Vor dem Hintergrund der in Österreich stattfindenden Fußball-Europameisterschaft sei die "Verknüpfung von Sport und Sicherheit ein wichtiger Aspekt", gelte es doch, im Sport- und Sicherheitsbereich alles zu tun, um die Veranstaltung "hervorragend über die Bühne zu bekommen", so Fazekas. Umso erfreulicher sei es da, dass Österreich mit Bundeskanzler Gusenbauer zugleich über einen Sport-Bundeskanzler verfüge.

Fazekas machte abschließend klar, dass es nicht so wichtig sei, was außen auf dem Programm steht, zentraler sei, "was im Programm steht und welche Türen sich dadurch aufmachen werden". (Schluss) mb

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