Schantl: Kärnten als Vorbild für medizinische Versorgung

Gezielte Maßnahmen sichern Qualität der medizinischen Versorgung. Andere Bundesländer übernehmen erfolgreiche Kärntner Modelle

Klagenfurt (SP-KTN) - Dass nun auch in der Steiermark die Finanzierung der Spitäler nach dem in Kärnten bereits seit längerem eingeführten und bestens etablierten, leistungsorientierten Punktemodell finanziert werden, sieht Kärntens Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LR Wolfgang Schantl als eindrucksvolle Bestätigung des von ihm eingeschlagenen Weges zur Eindämmung der Kosten im Krankenhausbereich.

Kärnten, Burgenland und die Steiermark bilden gemeinsam die Versorgungszone Süd. "Schon im Rahmen unserer ersten Zonenkonferenz, die die drei Bundesländer vor allen anderen Versorgungszonen, in die Österreich eingeteilt ist, im Herbst des Vorjahres abgehalten haben, haben meine beiden Kollegen Helmut Hirtl aus der Steiermark, Peter Rezar aus dem Burgenland und ich als Gesundheitsreferent des Landes Kärnten, über neue Möglichkeiten der Krankenhausfinanzierung diskutiert", sagte Schantl, heute, Dienstag.

Auch in Zukunft werden die drei Bundesländer gemeinsame Wege und Lösungen erörtern, um den steigenden Spitalskosten so entgegenzuwirken, dass die Qualität der Versorgung zum Wohle der Patientinnen und Patienten beibehalten und ausgebaut wird. "Neben dem Punktesystem arbeiten wir in Kärnten auch an einer Leistungsangebotsplanung, um die vorhandenen Leistungen, die in den Krankenhäusern angeboten werden, noch effektiver zu gestalten und Kooperationen zwischen extra- und intramuralem Bereich auszubauen", so der engagierte sozialdemokratische Gesundheitspolitiker.

Neben der Steiermark zeigen auch andere Bundesländer wie beispielsweise Tirol großes Interesse am von Schantl erfolgreich eingeschlagenen Weg im Bereich der medizinischen Versorgung. Selbst die neue Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky setzt, wie in Kärnten erfolgreich vorgezeigt auf die Schwerpunkte Leistungsangebotsplanung, Effizienzsteigerung und vermehrte Kooperationen.

Besonders erfreulich sei auch die Tatsache, dass das BZÖ, in Person des orangen Bundessprechers aus der Steiermark, Gerald Grosz, die Bemühungen des sozialdemokratischen Gesundheitspolitikers Schantl anerkennt. "Wünschenswert wäre es, wenn das orange Team um Grosz und Westenthaler auch in anderen Bereichen, in denen es um die Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher geht, auf rein populistische Ideen verzichten und einlenken würde", sagte der Kärntner Gesundheitsreferent in Anbetracht der aus vernunft- und gesundheitspolitischer Sicht nicht nachvollziehbaren Haltung, die das BZÖ auf Bundesebene im Bereich des Nichtraucherschutzes einnimmt. In Kärnten dagegen unterstützen die orangen Regierungsmitglieder Schantls Forderung nach einem generellen Rauchverbot in Gastronomiebetrieben.

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