Heinisch-Hosek: Änderungen in Frauenpolitik tragen SPÖ-Handschrift

Wien (SK) - Es sei gut und richtig gewesen das Frauenministerium
im Bundeskanzleramt anzusiedeln, die letzten Jahre hätten gezeigt, dass man anders zu wenig ausrichten konnte, erklärte SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek am Dienstag im Parlament. Alle Verbesserungen in der Frauenpolitik würden eine sozialdemokratische Handschrift tragen. ****

Heinisch-Hosek zeigte sich befremdet über den Auftritt von ÖVP-Abgeordneter Rauch-Kallat, ehemalige Familien-, Gesundheits- und Frauenministerin, die die "letzen sieben Jahre als massive und tolle Verbesserung für Frauen" hingestellt habe. "Ich brauche keine Nachhilfe", erklärte Heinisch-Hosek in deren Richtung. Rauch-Kallat sei selbst bei den Verhandlungsrunden dabei gewesen und habe bei allen Verbesserungen, die die SPÖ hineinverhandelt hat, zugestimmt. "Schauen sie nach vorne und nicht ewig zurück", appellierte die SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin an die ehemalige Frauenministerin. "Sie mit ihrem Ministerium alleine konnten zu wenig ausrichten", so Heinisch-Hosek. Deshalb sei es der bessere Weg gewesen, das Frauenministerium im Bundeskanzleramt anzusiedeln, da man so besser koordinieren könne.

Die Arbeitsmarktpolitik sei ein Herzstück der Bundesregierung, da dies für Frauen und Männer eklatant wichtig sei, so Heinisch-Hosek. Die 100 Millionen Euro vom Arbeitsmarktservice (AMS) für Frauen sei durch die SPÖ um qualitative Ziele erweitert worden, "das ist neu, sozialdemokratisch und gut so", zeigte sich Heinisch-Hosek erfreut. Auch die Einkommensschere ist größer geworden, da müsse man "den Tatsachen ins Auge sehen" auch die Frauenerwerbsquote habe sich nicht erhöht und die Probleme mit der Teilzeitarbeit sind eklatant. Auch die Verbesserungen bei der Teilzeitarbeit für Frauen seien SPÖ-Forderungen, unterstrich Heinisch-Hosek. Kritisch zeigte sich Heinisch-Hosek auch bei der Pensionsreform der letzten Regierung, da zu bedenken sei, dass die "Lebensdurchrechnung für Frauen sofort aufgebraucht" sei, wiederum sei hier die neue, bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten "sozialdemokratisch". Man müsse "gemeinsam die Situation für Frauen noch verbessern und Armut vermeidende Politik" betreiben, appellierte Heinisch-Hosek abschließend. (Schluss) ar

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