Gahr zu Klimaschutz: Jobmotor läuft und funktioniert

Wien (ÖVP-PK) - "Es muss klar sein, dass Klimaschutz keine Grenzen hat und alle dabei gefordert sind", stellte ÖVP-Abg. Hermann Gahr heute, Dienstag, fest. "Österreich ist in punkto Klimaschutz ein Vorreiter in Europa und auch weltweit. Durch ein Bündel an Maßnahmen wie Ökostromgesetz, Umweltprogramm in der Landwirtschaft, Dieselpartikelfilter, Verkehrsmaßnahmen und Ausbau der Schiene gibt es in Österreich eine Klimatrendwende." ****

Im neuen Regierungsprogramm werde dem Klimaschutz ein hoher Stellenwert eingeräumt, so Gahr weiter. Der Biomasseeinsatz in Österreich soll verdoppelt werden, der Anteil erneuerbaren Energieträger am Gesamtenergieverbrauch soll bis zum Jahr 2020 auf 45 Prozent ausgebaut werden. "Und Österreich setzt massiv auf heimische Energieträger aus Wald, Acker und Grünland."

Scharfe Kritik übt Gahr an den Positionen der Grünen: "Grüne Umweltpolemik verunsichert Menschen. In früheren Jahren waren die Grünen für die Umwelt eingetreten. Heute sind es meist billige Polemiken, unrealistische Forderungen und ein ständiges Schlechtreden, um die Menschen in wichtigen Lebensfragen zu verunsichern. Zudem sind die Grünen Weltmeister im Skandalisieren. Beweise sind der Banken-Untersuchungsausschuss - und vor allem ist es Nationalrat Pilz im Eurofighter-Untersuchungsausschuss!" Gahr empfiehlt den Grünen, sich mit guten Argumenten und nicht mit Polemik für den Klimaschutz einzusetzen.

Jobmotor ist längst gestartet

"Bereits vor den Grünen hat Österreichs Landwirtschaft den Jobmotor gestartet. In Österreich boomt der Biomasseeinsatz, und Österreichs Wirtschaft ist Spitzenreiter bei Biomasseheizkesseln; das ist aktive Arbeitsmarktpolitik vor Ort in Österreich. Im Jahr 2006 wurden in Österreich Rekordmengen Holz geerntet, und die Produkte daraus wurden als erneuerbare Energieträger eingesetzt. Zudem wurden verstärkt Ölfrüchte angebaut, um das Beimengungsziel (5,75 Prozent Biotreibstoff bis 2008) zu erreichen. Auch im Jahr 2006 werden viele dezentrale Biogasprojekte umgesetzt und der gewonnene Strom ins Netz eingespeist. Die Wärme wird für Heizzwecke verwendet", erläuterte Gahr.

"Durch die verschiedenen Energieinitiativen werden nachhaltige Jobs in der Landwirtschaft und im nachgelagerten Bereich der Wirtschaft geschaffen. Nachhaltigkeit ist ein Gebot der Stunde. Gelebte und praktizierte Nachhaltigkeit schafft Arbeit in vielfältiger Form. Als Maschinenring-Bundesobmann und Obmann der Bioenergie Tirol werde ich auch in Zukunft beim Thema Energie Gas geben, damit der Jobmotor nicht stottert, sondern optimal läuft", schloss der ÖVP-Abgeordnete. (Schluss)

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