Kadenbach zu Meningokokken: Prophylaxe für Angehörige, Schüler und Lehrer sofort veranlasst

St. Pölten, (SPI) - "Nach bekannt werden der folgenschweren Meningokokken-Meningitis-Erkrankung eines 16-jährigen HTL-Schülers in St. Pölten wurde die Prophylaxe für die Angehörigen, die SchülerInnen und Lehrkräfte sowie andere etwaige Kontaktpersonen in Zusammenarbeit der Landessanitätsdirektion, der Bezirkshauptmannschaft und des Magistrats der Landeshauptstadt St. Pölten umgehend veranlasst. Nach dem tragischen Tod des Jugendlichen wurde für die psychische Betreuung der Eltern das Akutteam NÖ eingeschaltet", informiert NÖ Gesundheitsreferentin LR Karin Kadenbach. ****

Meningokokken sind Bakterien, die Gehirnhautentzündung oder auch Blutvergiftungen hervorrufen können. In Europa sind die so genannten Serogruppen B und C am häufigsten, während es für die C-Gruppe eine Impfung gibt, kann die B-Gruppe nur mit Antibiotika vorbeugend bekämpft werden. Neben Säuglingen und Kleinkindern sind vor allem Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren durch die Tröpfcheninfektion gefährdet.

"Die ersten Anzeichen für eine Meningokokken-Infektion sind einer Erkältung oder Grippe ähnlich: Einzeln oder gemeinsam können Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Gelenks- und Muskelschmerzen, Krämpfe, Erbrechen, Lichtscheu und Benommenheit auftreten. Charakteristisch bei einer Meningokokken-Infektion sind rote, punktförmige Flecken auf der Haut, die in rund 70 Prozent der Erkrankungsfälle auftreten und die auch unter Druck - zum Beispiel, wenn man ein durchsichtiges Trinkglas darauf hält - nicht verblassen. Grund zur Panik besteht nicht, da im Regelfall die Erkrankung nur bei sehr intensivem Kontakt übertragen werden kann", so die NÖ Gesundheitsreferentin abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0002