FP-Blind: Klimaschutz in Wien - eine matte Sache

Sima-Malus schlägt sich in der Bilanz nieder

Wien, 30-01-2007 (fpd) - Die über weite Strecken unambitionierten Arbeit der SPÖ im Rathaus am Umweltsektor schlägt sich natürlich in den eher erbärmlichen Klimaschutzprogramm-Ergebnissen nieder, sagt der Wiener FPÖ-Umweltsprecher Kurth-Bodo Blind.

Teure Flops wie die Tempo 50-Bremse auf wichtigen Einfallsstraßen mit vermehrter Abgas- und Lärmbelastung oder der profitorientierte Bau von Feinstaubschleudern (Betonmischanlage in Stadlau) im Siedlungsgebiet zeugen nicht nur von mangelndem Fingerspitzengefühl sondern von fachlichen Schwächen der Umweltstadträtin.

Auch die verwendete Technologie etwa im Biomasse-Kraftwerk Simmering wird von Experten als zweifelhaft bezeichnet. Nach Auskunft von Fachleuten könnte man bei Einsatz intelligenterer Technologien weit bessere Werte erzielen. Zudem sind die Zulieferungswege der Biomasse zum Kraftwerk mit Wegstrecken von bis zu 200 Kilometer viel zu lange. Auch der mit 50 Prozent viel zu hohe Feuchtigkeitsanteil bei Anlieferung der Biomasse senkt die Effizienz drastisch herab.

Im Rathaus selbst lebt Sima die Politik der konsequenten Nichtauskunft bei Fragen der Opposition zu wichtigen Umweltthemen. Wenn sie nicht regelmäßig in dem Tageszeitungen mit Bild und O-Ton zu Orchideen-Themen erscheinen würde, könnte man fast meinen, Wien hätte gar keine Umweltstadträtin, schloss Blind. (Schluss)am

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