Bayr zu Klimaschutz: "SPÖ ist starke Partnerin der Umwelt"

"Spürbarer Beitrag Österreichs notwendig"

Wien (SK) - "Die SPÖ wird eine starke Partnerin der Umwelt sein", unterstrich die designierte SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Dienstag im Nationalrat in der Aktuellen Stunde. Sie sei "sicher, dass sich in einer SPÖ-geführten Koalition eine breite Mehrheit findet, um prägnante Klimaschutz-Maßnahmen zu treffen", so Bayr, die klarmachte, dass ein "spürbarer, effizienter Beitrag Österreichs mehr als nur notwendig ist". Bayr begrüßte die im Koalitionsübereinkommen enthaltenen Investitionen in die Schiene und erinnerte mit Blick auf das positive Beispiel Stadt Wien daran, dass Klimaschutz-Maßnahmen Investitions-auslösend sowie Arbeitsplatz-schaffend seien. ****

So zeige sich bezüglich des engagierten Klimaschutzprogramms der Stadt Wien, dass etwa durch die Photovoltaik-Förderung von 1,2 Millionen Euro im letzten Jahr Investitionen von 4,5 Millionen ausgelöst worden sind. Die thermische Wohnhaussanierung habe neben dem Sanierungs- und CO2-Einpsparungseffekt zusätzlich 2.000 Arbeitsplätze geschaffen und durch ein modernes Waldbiomasse-Kraftwerk in Wien würden jährlich 144.000 Tonnen CO2-eingespart, so Bayr, die unterstrich, dass sie als neue Umweltsprecherin der SPÖ eine ihrer Prioritäten im Klimaschutz sehe. Sie werde sich auch "aktiv in die Neuformulierung der nationalen Klimastrategie einbringen" - und dies im Sinne einer "gemeinsamen, gesunden Umwelt".

Es seien weiters dringend Maßnahmen im Inland zu setzen, so die designierte SPÖ-Umweltsprecherin, die dazu aufforderte, schon jetzt über eine "postfossile Ära nachzudenken". Klar sei auch, dass Investitionen in die Förderung von Alternativ-Energie "heute die Jobs von morgen schaffen", bekräftigte Bayr. Besonders zentral sei der Ausbau des öffentlichen Verkehrs als Alternative zum motorisierten Individualverkehr, begrüßte Bayr das im Koalitionsübereinkommen festgelegte Sechs-Milliarden-Euro-Maßnahmenpaket zur Investition in die Schiene. Darüber hinaus müsse sich Österreich "intensiv in die Diskussion rund um den Prozess nach Kyoto 2012 einbringen, um zu einem breiten, tragfähigen Bündnis zu kommen", so dass es möglich sei, effektive Maßnahmen überall - etwa auch in den USA und in Japan - zu setzen.

Klimaschutz-Maßnahmen in den Entwicklungsländern müssten "wirklich entwicklungsrelevant und Armuts-bekämpfend" sein, so Bayr, die festmachte, dass es hier nicht um "Freikaufen, sondern um wichtige Maßnahmen" gehe. Die ÖsterreicherInnen seien "bereit, für den Klimaschutz etwas zu tun", so Bayr abschließendes Resümee. (Schluss) mb

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