Lehrlingsausbildung 2.0: Telekom Austria setzt auf Integration und Wissensaustausch

Wien (OTS) - Innovative Berufsausbildung zum IKT-Lehrling -Jobinitiative mit Aufnahme von weiteren 100 Lehrlingen fortgesetzt -Lehrlingsabsolventen 2007 werden von Telekom Austria übernommen

"Wir bieten Lehrlingsausbildung 2.0" - mit diesen Worten unterstrich Rudolf Fischer, Generaldirektor Stellvertreter von Telekom Austria und CEO Wireline, die Ausrichtung der Lehrlingsausbildung bei Telekom Austria. Aufgrund der sich rasch ändernden Anforderungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) hat Telekom Austria ein spezielles, modulares Ausbildungskonzept entwickelt. Im Vordergrund dabei stehen die frühe Integration aller Lehrlinge in die Bereiche von Telekom Austria sowie der Austausch und die Weitergabe von IKT-Wissen. "Junge Menschen auszubilden und IKT-Know-how zu schaffen, ist ein wichtiger Schritt nach vorne - für uns und für den Wirtschaftsstandort Österreich. Es ist besonders wichtig, jungen Menschen Perspektiven zu geben. Dieser Verantwortung kommen wir mit unserer Lehrlingsausbildung nach", betonte Fischer weiter.

Aufruf: 100 Lehrlinge gesucht!

Mit der Aufnahme von 100 neuen Lehrlingen hat Telekom Austria im vergangenen Jahr eine Lehrlingsoffensive für Österreich im IKT-Bereich gestartet und damit die Lehrlingszahl beinahe verdoppelt. Auch 2007 werden weitere 100 junge Burschen und Mädchen die Möglichkeit bekommen, sich zur Kommunikationstechnikerin bzw. zum Kommunikationstechniker ausbilden zu lassen. Sie werden ab September 2007 die dreieinhalbjährige Lehre an den beiden Ausbildungsstandorten Wien und Graz beginnen. Lehrlinge aus anderen Regionen Österreichs unterstützt Telekom Austria sowohl bei der Suche nach Wohnheimplätzen als auch mit einem finanziellen Wohnzuschuss. Die Anmeldefrist im Jahr 2007 läuft noch bis Ende Februar. Detaillierte Unterlagen zur Bewerbung sind auf www.telekom.at/lehrlinge zu finden.

Integration als Erfolgsfaktor

"Wenn es uns gelingt, aus unserer Jugend das zu machen, wozu sie fähig ist, brauchen wir uns um unsere Zukunft keine Sorgen zu machen", ist auch KR Egon Blum, Regierungsbeauftragter für Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung, überzeugt. Blum begrüßt die Lehrlingsoffensive von Telekom Austria vor allem auch deswegen, weil er überzeugt ist, dass der von Österreichs führendem IKT-Unternehmen eingeschlagene Weg ein Erfolg versprechender ist:
"Wenn das Unternehmen die Lehrlinge von Anfang an integriert, dann steigert das die Identifikation mit dem Arbeitgeber und auch die Motivation. Es ist der Qualifikations-Mix bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der ein Unternehmen zum Erfolg führt."

Die Ausbildung bei Telekom Austria basiert auf einer fundierten Basis-Ausbildung und "Training on the Job". Durch den modularen Aufbau zielt sie besonders darauf ab, Lernanforderungen im gesamten IKT-Bereich abzudecken, die beispielsweise kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus eigener Kraft nicht bieten können. Die Basis-Ausbildung in den ersten beiden Lehrjahren erstreckt sich von Werkstoffkunde, Elektronik und Informations- und Kommunikationstechnologien über Sprachkurse und Marketinggrundlagen bis hin zu kaufmännischer Unternehmensführung. Im Anschluss daran ist Spezialisierung angesagt - nach eigenem Interesse und Know-how. Ebenfalls integrativer Bestandteil der Ausbildung ist ein internationales Austauschprogramm. So lernen ausgewählte Lehrlinge von Telekom Austria bei einem dreiwöchigen Austauschprogramm mit der Deutschen Telekom andere Arbeitswelten kennen.

Die Lehrabschlussprüfung stellt dann das Ende der Ausbildung zur Kommunikationstechnikerin bzw. zum Kommunikationstechniker dar. Bereits während der Lehrzeit werden Module für die Berufsreifeprüfung angeboten, die ein Jahr später abgelegt werden kann. Sie bekommen damit die Chance, im Anschluss an die Lehre ein Hochschulstudium zu absolvieren. "Diese Möglichkeit, nach der Lehre noch ein Studium anzuhängen, lässt den Lehrlingen alle Möglichkeiten für ihre Karriere offen", so Fischer weiter.

IKT-Know-how made in Austria

Seit dem Jahr 1940 hat Telekom Austria rund 5.000 Lehrlinge ausgebildet, ein großer Teil davon arbeitet noch heute bei Telekom Austria. 30 Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 15 Prozent aller Führungskräfte bei Telekom Austria haben eine Lehre abgeschlossen. 200 Mädchen und Burschen werden derzeit ausgebildet, fast ein Drittel davon sind Frauen. Im diesem Jahr stehen 28 Lehrlinge vor dem Abschluss ihrer Ausbildung. Wenn sie die letzten Prüfungen erfolgreich absolvieren, werden alle von Telekom Austria in die unterschiedlichsten Unternehmensbereiche übernommen: Privat- und Geschäftskundenvertrieb, Service & Network Operations, Plattform- und Technologiemanagement, Einkauf und interne Dienste sowie Customer Service freuen sich auf die jungen Kolleginnen und Kollegen. "Wer bei Telekom Austria eine Lehre macht, hat danach eine sehr gute Basis für seine weitere Berufslaufbahn", beschreibt Fischer abschließend.

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