Silhavy eröffnet ITnT-Messe: Österreich ist Vorreiter bei E-Government

"Vorrang für Datensicherheit und Vertraulichkeit"

Wien (SK) - "E-Government ist der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien mit dem Ziel, die Qualität und Effizienz der öffentlichen Verwaltung zu stärken und zu verbessern. Die Kommunikation für die Bürger und die Wirtschaft wird erleichtert, die Kosten für Unternehmen und Behörden werden gesenkt, und gleichzeitig die internen Abläufe und Wege merkbar beschleunigt", erklärte Staatssekretärin Heidrun Silhavy am Dienstag zur Eröffnung der ITnT-Messe. Ein sicherer Zugang und die Vertraulichkeit der personenbezogenen Daten sowie die Sicherheit der Transaktionen und der elektronischen Kommunikation hätten dabei absoluten Vorrang. ****

"Unsere Basismodule für sichere E-Government-Anwendungen stehen auf Open Source Basis frei zur Verfügung, um den Know-How- bzw. Technologietransfer weiter anzukurbeln", betonte Silhavy, die die zahlreichen Gäste und Experten aus Zentral- und Osteuropa sowie Zentralasien einlud, mit Österreich in dieser Frage eng zusammenzuarbeiten.

E-Government sei ein Synonym für einen modernen und innovativen Staat. "Sicherheit und Vertrauen sind aber eine notwendige Voraussetzung, um E-Government-Services anbieten zu können." Gerade in den Fragen E-Government und Sicherheit nehme Österreich eine führende Rolle in Europa ein.

Entscheidender Aspekt sei, wie bei jeder Verwaltung die Effizienz sowie BürgerInnen-Orientierung und Rechtssicherheit weiter zu verbessern. "Das One-Stop-Shop-Prinzip soll auf so viele Bereiche wie möglich erweitert werden, um das Stellen von Anträgen und den Erhalt von Auskünften zu erleichtern", so Silhavy.

Österreich setze voll auf elektronische Services in der öffentlichen Verwaltung und habe viele international ausgezeichnete Vorzeigebeispiele, wie Finanz Online, elektronisches Grundbuch und Firmenbuch oder das zentrale Melderegister, erläuterte Silhavy, die auch die besondere Bedeutung der Einbindung von Gemeinden und Städten hervorhob.

Als wichtiges Element für eine grenzüberschreitende Handhabung von elektronischen Bürgerkarten nannte Silhavy den österreichischen Weg der "einheitlichen elektronischen Identität" als Vorzeigemodell, der erst vor kurzem mit dem "World eID Award" ausgezeichnet wurde.

"E-Government bedeutet aber auch einfache elektronische Prozessautomation innerhalb der Verwaltung", so die Staatssekretärin, die auch hier auf die Erfahrungen mit dem "elektronischen Akt" (ELAK) verwies. (Schluss) js

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