ÖAAB-Hoch: Phase des führungslosen WAFF rasch beenden!

Personalrochaden für notwendige Statutenänderung nützen

Wien (VP-Klub) - "Die Neubesetzungen in der Wiener Stadtregierung bringen auch personelle Veränderungen im WAFF mit sich, die dem WAFF ein neues Gesicht geben könnten", so ÖAAB-Landesgeschäftsführer und WAFF-Vorstandsmitglied LAbg. Alfred Hoch. Die Passivität der Stadtregierung in der Frage der Neubesetzungen werfe kein gutes Licht auf den Fonds. Aber gerade jetzt, so Hoch, sei rasches Handeln dringend an der Zeit, ist Wien ja noch immer jenes Bundesland, in dem die Arbeitslosigkeit am höchsten und die Verweildauer am längsten ist. Eine engagierte Geschäftsführung ist da eindeutig zu wenig, es bedarf politischer Köpfe.

So ist derzeit - nach dem Ausscheiden von Sandra Frauenberger - die Funktion des Vorstandsvorsitzenden, aber auch die Funktion eines Vizepräsidenten - nach dem Ausscheiden von Sepp Rieder - des Kuratoriums vakant. "Gerade die Besetzung des Vorstandsvorsitzenden ist für den Fonds enorm wichtig, da diese Person das Gesicht des WAFF repräsentiert. Die Tatenlosigkeit der Stadtregierung in dieser Frage wirft daher kein gutes Licht auf die Arbeitsmarktpolitik der Stadtregierung, wenn nach über einer Woche der informellen Bestellung der neuen Stadtregierungsmitglieder durch Bürgermeister Häupl noch immer keine Funktionsträger bekannt sind", kritisiert Hoch.

Wie man hört, so Hoch, gebe es taktische Spiele innerhalb der Wiener FSG/GPA, die traditionell Anspruch auf den Vorstandsvorsitzenden erhebt. "Bevor man in der FSG aber diese Spielchen vom Gewerkschaftstag weiterspielt, sollte man an eine Statutenänderung des WAFF denken, damit auch andere Fraktionen außer der FSG/SPÖ am Entscheidungsprozess im Vorstand des WAFF mitwirken können. Vielleicht ginge dann der Entscheidungsprozess in wichtigen politischen Fragen engagierter von statten", so Hoch abschließend.

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