FA-Rösch warnt vor unseriösen Praktiken zu Lasten der Arbeitnehmer

Pleite von Franchisenehmern als Gefahr für Sublizenznehmer

Wien, 30-01-2007 (fpd) - Der Chef der Wiener Freiheitlichen Arbeitnehmer AK Bernhard Rösch warnt eindringlich vor den unsauberen Praktiken im Bereich von Strukturvertrieben, die mit sog. Masterlizenzen und Franchisepartnern arbeiten. In einem aktuellen Fall sind die Sublizenznehmer eines Immobilienunternehmens um ihr Geld sowie die gesamten Investitionen umgefallen und zu einem Fall für das AMS geworden. Die AK (Arbeiterkammer) kämpft nun für die Rechte der unschuldig zum Handkuss gekommenen Menschen.

Die Firma Engel & Völkers Immobilien hat kürzlich ihre Masterlizenz für Österreich unter Druck zurück gekauft und sich dabei nicht um die Sublizenznehmer, die ihre Verträge mit dem Masterlizenznehmer abgeschlossen haben, geschert. Der wirtschaftliche Schaden durch diese Aktion ist beträchtlich, so Rösch.

Die Lizenzpartner verlieren die bereits bezahlten Lizenzgebühren und die getätigten Investitionen. Engel & Völkers will dafür nicht gerade stehen. Der ehemalige Masterlizenzpartner ist jedoch nicht in der Lage, die Schadenersatzforderungen zu bedienen, erklärt Rösch.

Hier müssen rasch gesetzliche Vorkehrungen getroffen werden, damit solche Fälle in Zukunft nicht mehr möglich sind. Es geht nicht an, dass sich Franchisegeber und Masterlizenznehmer abputzen und die anständigen Sublizenzpartner an den Rande des Ruins getrieben werden. Die neue Bundesregierung soll hier im Interesse der Arbeitnehmer zügig die Initiative ergreifen, fordert Rösch. (Schluss)am

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