Haider empört über Plassniks Aussage zu Slowenien und Kärnten als "gemeinsamen Raum"

Affront gegenüber allen Kärntnerinnen und Kärntnern

Klagenfurt (OTS) - "Es ist erschütternd und zurückzuweisen, dass die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik, die noch dazu gebürtige Kärntnerin ist, nationalslowenische Tendenzen mit der Aussage, Slowenien und Kärnten seien ein gemeinsamer Raum, unterstützt." Das sagte Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider heute zu den Äußerungen der Außenministerin.

Es sei schließlich gerade die Aufgabe einer Außenministerin nationalistische Tendenzen in die Schranken zu weisen. So sei etwa die Prägung einer slowenischen Euro-Münze mit dem Kärntner Rechtssymbol des Fürstensteins oder das slowenische Wahlrecht für die in Kärnten lebende Minderheit eine klare Provokation. Wenn nunmehr Plassnik so weit gehe, den Euro als "greifbares Symbol" für einen "gemeinsamen Raum" zu sehen, so sei das ein Affront gegenüber allen Kärntnerinnen und Kärntnern.

Haider fordert daher eine sofortige Klarstellung der Außenministerin, in der sie deutliche Worte der Distanzierung findet und unmissverständlich festhält, dass Österreich das Bestreben radikaler Slowenen zur Schaffung eines slowenischen Terretoriums in Kärnten verurteilt.

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