Plassnik: An dichter Vernetzung von Gemeindebene bis zur Weltgemeinschaft arbeiten

Außenministerin Plassnik in Kärnten

Kärnten, 29. Jänner 2007 (ÖVP-PD) "Ich verbringe heute sehr bewusst einen ganzen Tag in Kärnten, um mit meinen Landsleuten, den Medien und mit meinen Freunden von der ÖVP Kärnten das Gespräch zu suchen. Mein Motto auch in der neuen Legislaturperiode ist und bleibt: Zuhören und die Anliegen der Menschen ernst nehmen. Ich will wissen wo der Schuh drückt. Ich will aber auch die kreativen Ideen und Anregungen der Österreicherinnen und Österreicher in meine Arbeit mit einfließen lassen. Denn die Außen-, und Europapolitik ist nicht nur ein Thema für Experten sondern hat viele konkrete Verbindungslinien zum Alltag der Menschen", sagte Außenministerin Ursula Plassnik und nannte als Beispiele Fernreisen, grenzüberschreitenden Initiativen in den Bereichen Kultur, Wirtschaft oder Sport und ehrenamtliche Projekte zur Bekämpfung der weltweiten Armut. ****

Außenministerin Ursula Plassnik informierte über wichtige Eckpunkte des neuen Regierungsprogramms, die nun mit Leben zu erfüllen seien und in vielfacher Hinsicht auch die Landespolitik betreffen. Für die Außenministerin ziehen sich drei Themen das Regierungsprogramm: Europa als Chance begreifen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und den Standort Österreich sichern und ausbauen. Plassnik nannte die Verfassungs- und Verwaltungsreform, die Technologieoffensive für den ländlichen Raum, die Einrichtung eines Energie- und Klimaschutzfonds, die Förderung erneuerbarer Energien, die Infrastrukturoffensive. Im Zusammenhang mit der Infrastrukturoffensive wiederholte Plassnik
das klare Bekenntnis der ÖVP zum Bau des Koralmtunnels. Als wichtigen Fortschritt bezeichnete Plassnik auch die Schaffung zusätzlicher Wahlmöglichkeiten für die Frauen beim Kindergeld. "Wir haben für die Frauen, die früher in ihren Beruf zurückkehren wollen, ein wichtiges Angebot geschaffen. Ich halte das für einen wichtigen Fortschritt, ebenso wie die Anhebung der
Zuverdienstgrenze und den bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuung." sagte die Außenministerin.

"Eine der Prioritäten für die Außen-, und Europapolitik liegt für mich in der Nachbarschaftspolitik. Gerade die Kärntnerinnen und Kärntner wissen den Reichtum und die Vorteile einer gut vernetzten Nachbarschaft zu nutzen. Das spiegelt sich in einem vielfältigen und gemeinsamen Kulturleben auf beiden Seiten der Karawanken wider, schlägt sich aber auch sehr erfolgreich in den Handelsbilanzen der Kärntner Wirtschaft zu Buche. Denn für die Kärntner Wirtschaft zählen Italien, Ungarn und Slowenien zu den wichtigsten Handelspartnern. Ich habe sehr bewusst meine ersten zwei Reisen
nach Slowenien und Serbien unternommen, unmittelbar nach der Angelobung der neuen Bundesregierung. Es ist eine reife Leistung unseres Nachbarn Slowenien innerhalb von 15 Jahren diesen erfolgreichen Weg in den innersten Kern der europäischen Integration zu gehen. Eine Währung auf beiden Seiten der Karawanken bietet unglaubliche neue Chancen, nicht nur für die Wirtschaft. Auch die Zusammenarbeit mit Serbien bildet eine neue Ebene der Partnerschaft für Kärnten, die sich uns erschließt. Das und gemeinsame Kulturfeste wie im vergangenen Sommer im Ljubno sind für mich klare und kraftvolle Zeichen für ein reiches und bewusst gelebtes Miteinander der Menschen auf beiden Seiten der Karawanken. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir in den nächsten Monaten, wie im Regierungsprogramm vorgesehen, eine Konsenslösung auf Basis des bisher erreichten für die Ortstafelfrage vorlegen können", so Außenministerin Ursula Plassnik abschließend.

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