Ramharter: Den Gewerkschaftern ins Stammbuch geschrieben: Die Politik schafft keine Arbeitsplätze

Nur gesunde Betriebe in einem wirtschaftlich akzeptablen Umfeld erhalten und schaffen Arbeitsplätze

Wien (OTS) - "Beim ÖGB Kongreß im Austria Center wurde in der vorigen Woche offensichtlich versucht, sich mit Kampfparolen gegenseitig Mut zu machen. So wurde ein Kampf um Arbeitsplätze angekündigt", stellt Karl Ramharter, Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer heute zu den Aussendungen des ÖGB und der AK der letzten Tage fest. "Offensichtlich haben aber die Arbeitnehmervertreter noch immer nicht begriffen, wer in Österreich die Arbeitsplätze erhält und neue Arbeitsplätze schafft."

Wenn in den diversen Wortmeldungen beim ÖGB Kongreß vom Kampf um Arbeitsplätze gesprochen wird, dann klingt das irgendwie bedrohlich. Und es bedarf auch einer Klärung wer eigentlich mit wem kämpft. Kämpfen dann die Arbeitnehmer untereinander um einen Arbeitsplatz? Man sollte sich doch einmal vergegenwärtigen, daß in den letzten sechs Jahren hunderttausende neue Arbeitsplätze von den Unternehmern geschaffen wurden.

"Die zahllosen Klein- und Mittelbetriebe sind der Jobmotor in Österreich. Sie erhalten die Arbeitsplätze und schaffen neue Jobs", führt Ramharter weiter aus. "Es wäre sinnvoller, wenn die Arbeitnehmervertreter die Wirtschaftstreibenden in ihren Bemühungen um bessere Rahmenbedingungen unterstützen würden, statt stets neue, unfinanzierbare Forderungen aufzustellen. Die Mitarbeiter in den Betrieben wissen zum Glück meistens ganz genau, daß der Unternehmer ihren Gehalt bezahlt und mit persönlichem und finanziellen Einsatz dafür sorgt, daß die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Nur in den Chefetagen der Berufsfunktionäre bei ÖGB und AK hat sich das noch immer nicht herumgesprochen", schloß Ramharter.
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