"Jubiläumsvignette in goldgelb" brachte 308 Mio.EUR Einnahmen

Gesamt EUR 423 Mio brachte 2006 die Maut für PKW und Motorrad

Wien (OTS) - Ab 1. Februar gilt auf den österreichischen
Autobahnen und Schnellstraßen nur mehr die neue türkisblaue Vignette. Vor diesem Wechsel legte heute die ASFINAG ihre Jahresbilanz über die PKW-Maut für alle Fahrzeuge unter 3,5 t. hzG. auf. Für den Zeitraum von Anfang Dezember 2005 bis Ende Dezember 2006 wurden knapp 20 Mio. "goldgelbe" Vignetten verkauft (2005: 19,2 Mio.). Gegenüber dem davor liegenden Vergleichszeitraum erhöhte sich der Vignettenabsatz im abgelaufenen Vignettenjahr um knapp 0,5 %. Die Einnahmen aus der zeitabhängigen PKW-Maut betragen EUR 308 Mio. (2005: EUR 304 Mio.) und aus der fahrleistungsabhängigen PKW-Maut EUR 115 Mio. (2005: 113 Mio.), gesamt also EUR 423 Mio. (2005: EUR 417 Mio.) oder plus 1,5 %.

Neben den Einnahmen aus der fahrleistungsabhängigen Maut für Lkw und Busse von EUR 825 Mio. konnte die ASFINAG ca. EUR 1,25 Mrd. aus dem Mautsystem in Österreich erzielen.

Die Mauteinnahmen werden ausschließlich in Bau, Erhaltung, Betrieb und Finanzierung der österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen investiert. Heuer werden ca. 60 km neuer Fahrbahnen dem Verkehr übergeben Mit über 22 Kilometer Länge trägt die Verkehrsfreigabe der A 6 "Spange Kittsee" den größten Anteil am Zuwachs bei. Die Eröffnung ist für Herbst 2007 vorgesehen. Weitere Eröffnungen sind auf der A 2 Süd Autobahn im Bereich des Packabschnitts und auf der S 5 der Stockerauer Schnellstraße im Bereich Kollersdorf geplant. Ende 2007 stehen den Kunden der ASFINAG somit 2.100 km hochrrangiger Strecken zur Verfügung.

Utl.: Mehreinnahmen bei Ersatzmauten

Im abgelaufenen Jahr wurden EUR 9,6 Mio. an Ersatzmauten für fehlende oder nicht ordnungsgemäß angebrachte Vignetten eingenommen. Das bedeutet ein Mehr an Einnahmen von EUR 1,3 Mio. (2005: EUR 8,3 Mio.) Im Vergleich zum Vignettenjahr 2005 bedeutet dies eine 20 % Steigerung. So wurden im vergangenen Jahr ca. 77.000 Mautsünder erwischt (plus 10 %), davon 56.000 durch die ASFINAG Mautaufsicht (plus 25%) und 13.300 (minus 12,5 %) durch die Exekutive.
7.100 Lenker mußten bei den Bezirksverwaltungsbehörden angezeigt werden. Der Großteil (80 %) der Mautpreller sind aus den Nachbarstaaten gekommen. Österreichische Lenker hatten einen Anteil an Mautprellern von 14.500. Mit über 22.000 Aufgriffen sind deutsche Lenker Mautsünder Nummer 1, italienische Lenker wurden ca. 9.000 erwischt und 6.500 Mautpreller kamen aus der Schweiz.

Die meisten Aufgriffe konnte die ASFINAG in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg stellen. Insgesamt wurden hier fast 29.000 Lenker ohne Vignette erwischt. In Kärnten und der Steiermark waren es 11.000, in Salzburg und Oberösterreich 9.400 und in Wien, Niederösterreich und Burgenland wurden 6.900 Lenker ohne Vignette erwischt.

ASFINAG Vorstandsdirektor Christian Trattner: "Die Steigerung der Vignettenerträge entspricht - im Gegensatz zu den Mehreinnahmen bei der Maut für Fahrzeuge über 3,5 t. hzG. - nicht den Verkehrssteigerungsraten. Im abgelaufenen Vignettenjahr verstärkte die Mautaufsicht ihr Augenmerk auf die Kontrollen bei PKW.; Damit nützte die ASFINAG Mautaufsicht frei gewordene Kapazitäten im Bereich der Kontrolle der Einhaltung der Maut für Lkw und Busse für Vignettenschwerpunktkontrollen.(Die Mautprellerrate ist im Bereich der Maut für Lkw und Busse um fast 20 % gesunken)."

Die "goldgelben" Jahresvignetten gelten noch bis Ende Jänner 2007. Spätestens dann müssen sie durch die neuen, türkisblauen Vignetten ersetzt werden.

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