ÖH: Wissenschaftsminister will Studiengebühren erhöhen

Freigabe bedeutet nichts anderes als Erhöhung in allen Bereichen

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft reagiert entsetzt auf die Ankündigung von Wissenschaftsminister Hahn, die Höhe der Studiengebühren den Universitäten überlassen zu wollen. "Das kommt einer massiven Erhöhung in fast allen Studienrichtungen gleich", prognostizieren Barbara Blaha und Lina Anna Spielbauer vom ÖH-Vorsitzteam, "Die Unis würden keine Sekunde zögern, um ihre finanziellen Probleme auf die Studierenden abzuwälzen."

"Wer kann sich dann noch ein Medizinstudium leisten? Wer studiert dann Biologie oder Psychologie? In allen unterfinanzierten Studienrichtungen wird es zu einer Studiengebührenerhöhung kommen und Österreich wird noch weniger AkademikerInnen haben", so Blaha und Spielbauer.

Schon in den letzten Tagen wurde eine allgemeine Erhöhung der Studiengebühren nie ganz ausgeschlossen: "Wir erwarten uns endgültig eine klare Ansage von Bundeskanzler Gusenbauer, ob er der Bundeskanzler sein wird, unter dem es zu einer Studiengebührenerhöhung kommen wird", fordern die ÖH-Vorsitzenden abschließend.

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