Missethon zu Kalina: Klarstellung der SPÖ gefordert

Verbale Entgleisungen Kalinas zurück zu weisen

Wien, 28. Jänner 2007 (ÖVP-PK) Als "untaugliches Ablenkungsmanöver von SPÖ-internen Problemen" bezeichnete ÖVP-Generalsekretär DI Hannes Missethon heute Aussagen von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina. Kalina sei daran erinnert, dass nicht seitens der ÖVP, sondern vielmehr seitens der SPÖ Aufklärungsbedarf in Bezug auf die Linie der Partei zu den Fotos von FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache bestehe. Die Aussagen aus den Reihen der ÖVP seien klar und unmissverständlich gewesen. Bei der SPÖ hingegen bestehe hier offensichtlich noch "innerparteilicher Klärungsbedarf", so Missethon. ****

Denn während SPÖ-Vorsitzender Bundeskanzler Alfred Gusenbauer die betreffenden Fotos als "Jugendthorheit" bezeichnete, aus denen man Strache "keinen Strick drehen" dürfe und SPÖ-Klubobmann Cap die Bilder mit Fotos des früheren Deutschen Außenministers Joschka Fischer gleichsetzt, sehen dies viele in den Reihen der SPÖ zurecht anders und können die Linie der Parteiführung berechtigter Weise nicht nachvollziehen. "Anstatt sich mittels verbaler Entgleisungen über die ÖVP zu echauffieren, sollte Kalina also lieber vor der eigenen Türe kehren und daran arbeiten, den SPÖ-Funktionären die Äußerungen seines Chefs zu erklären", so Missethon weiter.

Die ÖVP jedenfalls bleibe bei ihrer klaren Linie und fordere nach wie vor eine "Aufklärung und klare Distanzierung nicht nur Straches, sondern der gesamten FPÖ von nationalsozialistischem Gedankengut." Gleichzeitig möge aber auch die SPÖ klarstellen, "wie denn nun die Letztfassung der offiziellen Stellungnahme zu den Strache-Fotos aussieht", so Missethon abschließend.

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