Vilimsky: Linkslastiger Molterer will nur von Problemfall Platter ablenken!

FPÖ fühlt sich bestätigt - auch weiterhin keine Unterstützung oder Kooperation mit Links-ÖVP!

Wien (fpd) - Der in den Post-68-ern wegen Linkslastigkeit von der Österreichischen Studentenunion ausgeschlossene ÖVP-Vizekanzler Molterer will mit seinen plumpen Angriffen gegen die FPÖ bloß vom eigenen Problemfall Platter ablenken. "Wenn ein Minister auf das Bild seines Kollegen in feuchtfröhlicher Stimmung ballert oder bloß derartig illuminiert war, daß er gar nicht mehr weiß, worauf er bei der Eurofighter-Party geschossen hat, dann stellt dies ein tatsächliches Problem dar. Jedenfalls ist diese Causa höchst aufklärungsbedürftig", konstatiert heute FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky. *****

"Gesellschaftspolitisch steht diese ÖVP heute ungefähr dort, wo die Grünen stehen. Da wundert es nicht, wie sich nun herausgestellt hat, daß der neue geschäftsführende ÖVP-Obmann Molterer in den 68ern sogar wegen Linkslastigkeit (sic!) gescholten wurde. Wir fühlen uns jedenfalls bestätigt, dieser Links-ÖVP die Unterstützung verwehrt zu haben. Daran wird sich auch künftig nichts ändern, denn was ein Molterer sagt, könnte eins zu eins auch aus der Kehle eines Herrn Van der Bellen kommen und vice versa, so Vilimsky.

Jene ÖVP, die Engelberg Dollfuß abgöttisch verehrt, der 1933 Parlament und Demokratie abgeschafft hat und 1934 einen Aufstand blutig niedergeschlagen hat, ist am allerwenigsten legitimiert, die Stimme zu erheben. Bis vor kurzem habe ja ein Dollfuß-Bild im Kanzleramt gehangen, das nur wegen dem Kanzlerwechsel weggekommen sei, im ÖVP-Klub solle noch immer ein solches hängen. Da wundere es auch nicht, daß ein ÖVP-Minister feuchtfröhlich auf das Bild eines Kollegen schieße, so Vilimsky.

Die eingemahnte "Trennschärfe" solle Molterer endlich einmal in den eigenen Reihen ziehen. Dazu gehöre auch, daß die ÖVP nach wie vor alljährlich den Kunschak-Preis verleihe, benannt nach einem rabiaten Antisemiten. "Herr Molterer, wenn Sie schon nach einer Firewall rufen, installieren Sie diese endlich in Ihren eigenen Reihen, da gibt es mehr als ausreichend zu tun", so Vilimsky. (Schluß)

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