Wiener Gemeinderat (7)

Wahl einer Vizebürgermeisterin

Wien (OTS) - Mit 56 Stimmen wurde Stadträtin Mag. Renate Brauner (SPÖ) zur neuen Vizebürgermeisterin der Stadt Wien gewählt. Brauner nahm die Wahl an.

Die Sitzung des Gemeinderates wurde aufgrund einer Sitzung des Stadtsenates unterbrochen. In der Folge wurden die neu zu besetzenden Geschäftsgruppen in ihrer bisherigen Zusammensetzung bestätigt.

Wahl von amtsführenden StadträtInnen

Es erfolgte die Wahl von amtsführenden StadträtInnen in vier Ressorts:

Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner (SPÖ) wurde mit 55 Stimmen zur amtsführenden Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke gewählt.

Sandra Frauenberger (SPÖ) wurde mit 65 Stimmen zur amtsführenden Stadträtin für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal gewählt.

Dr. Michael Ludwig (SPÖ) wurde mit 80 Stimmen zum amtsführenden Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung gewählt.

Mag. Sonja Wehsely (SPÖ) wurde mit 65 Stimmen zur amtsführenden Stadträtin für Gesundheit und Soziales gewählt.

Die Wahl wurde von allen angenommen, der Vorsitzende Rudolf Hundstorfer (SPÖ) gratulierte den StadträtInnen.

Antrittsrede von Stadträtin Frauenberger

Die neu gewählte Stadträtin für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal, Sandra Frauenberger (SPÖ), erklärte, dass es ihr eine große Ehre sei, die Funktion von Mag. Sonja Wehsely (SPÖ) zu übernehmen. Es sei eine reizvolle Aufgabe, die es gelte, zum Wohle der WienerInnen konstruktiv einzusetzen. In diesem Zusammenhang bedankte sich die Sprecherin bei ihrer Vorgängerin für deren unermüdlichen Einsatz um die Rechte der Frauen und die Gendergerechtigkeit. Auch in der Integrations- und Diversitätspolitik sei Wehsely stets für die Rechte von ZuwanderInnen eingetreten; ein Weg, den sie, Frauenberger, fortsetzen werde. Wien sei eine offene und internationale Stadt, die sich zu Vielfalt und Toleranz bekenne.

Das Ressort, bei dem es um alle Lebensbereiche gehe, setze Dialogbereitschaft voraus. Daher werde Frauenberger nicht locker lassen, dafür einzutreten, dass Frauen und Männer in Wien gleichberechtigt leben können. Als einem der wesentlichsten Schwerpunkte ihrer Funktion nannte die Stadträtin die Chancen für Frauen am Arbeitsmarkt unter dem Motto "Gleiches Geld für gleiche Leistung". Auch das traditionelle Rollenbild zu verändern sowie die Absicherung, Chancen zur Aus- und Weiterbildung seien wesentliche Aspekte ihrer Arbeit, meinte Frauenberger. Im Zusammenhang mit dem Thema Integration erklärte sie, dass Integration keine Einbahnstraße sei, sondern eine Chance und Herausforderung sowohl für ZuwandererInnen als auch für in Wien Lebende. Zuwanderung müsse stets an Integration gekoppelt werden; dieser Prozess müsse so früh wie möglich einsetzen. Auch müssten die Arbeitsmarktchancen verbessert und die Sprachoffensive weiterhin gefördert werden. Auch ihre Rolle als Personalstadträtin werde sie mit großem Engagement erfüllen und sie freue sich schon auf die Zusammenarbeit mit dem tollen MitarbeiterInnenstab der Stadt Wien. Die Stadt Wien habe als größte ArbeitgeberIn diese Stadt eine Vorbildwirkung, schloss die Rednerin. (Forts.) ef/rr

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