VP-Tschirf zur Umbildung der Wiener SP-Stadtregierung: Aus angekündigtem Paukenschlag ist kleine Rochade geworden

Wien (VP-Klub) - "Ein Paukenschlag wäre zu erwarten gewesen, es
ist aber bei eine kleinen Personalrochade geblieben", kommentiert ÖVP Wien Klubobmann Matthias Tschirf die Umbildung der Wiener SP-Stadtregierung im Rahmen der donnerstägigen Sitzung des Wiener Gemeinderates.

Statt auf die anstehenden Probleme Wiens mit einer zukunftsweisenden Ressortverteilung zu reagieren, sei mehr oder weniger alles beim Alten geblieben. Nach Antworten auf wichtige Zukunftsfragen suche man vergeblich, so Tschirf. Die Chance, mit neuem Elan und neuen Ideen das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, den Arbeitsmarkt in Wien in Schwung zu bringen, den Gesundheits- und Pflegebereich besser zu organisieren und in der Wohnbau- und Stadtplanung koordinierter vorzugehen wurde ebenso vertan, wie es verpasst wurde, der Integration durch die Schaffung eines eigenen Ressorts den ihr zustehenden Stellenwert einzuräumen.

"Es bleibt zu hoffen, dass einzelne Ressorts nicht zu Traineeprogrammen bei bester Bezahlung werden. In diesem Sinne ist die Wiener SP-Stadtregierung eingeladen, sich auch an unseren Ideen zu orientieren und einen neuen, zukunftsweisenden Weg einzuschlagen. Die ÖVP Wien hat sich dienlichen Gesprächen noch nie verwehrt", so Tschirf, der konstruktive Oppositionsarbeit seiner Partei ankündigt.

Abschließend dankt der VP-Klubobmann SP-Finanzstadtrat Sepp Rieder, den Tschirf besondere Fachkenntnisse und ein hohes Maß an politischen Stil konzediert und der sich in Richtung Ruhestand verabschiedet, für seine Arbeit und Kooperation ebenso wie den in die Bundesregierung berufenen Stadträten Johannes Hahn und Werner Faymann.

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