Eurofighter: DARMANN: "Krause Pläne von Darabos mit immensen Kosten verbunden"

"18 Abfangjäger sind gerade noch zu vertretende Untergrenze, um glaubwürdige Luftraumüberwachung sicher zu stellen"

Wien (OTS) - "Die krausen Pläne von Verteidigungsminister Darabos sind mit immensen Kosten verbunden und machen eine ausreichende Luftraumüberwachung nahezu unmöglich. So geben wir die Republik der Lächerlichkeit Preis und schädigen das Image Österreichs in der Welt nachhaltig", meinte heute BZÖ-Abgeordneter Mag. Gernot Darmann am Rande des Eurofighter-Untersuchungsausschusses zur Hoffnung des Ministers, eine Reduktion der Stückzahl der Eurofighter von 18 auf 13 zu erreichen. "Entgegen seiner Verantwortung als Minister für Landesverteidigung gefährdet Darabos nur aus politischem Kalkül die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung", so Darmann weiter.

"18 Abfangjäger sind die gerade noch zu vertretende Untergrenze an Flugzeugen, um eine glaubwürdige Luftraumüberwachung sicher zu stellen. Überdies hat Österreich einen rechtsgültigen Vertrag und würde sich bei einer solchen "Stückzahlreduzierung a la Darabos" international der Lächerlichkeit preisgeben. Hier steht die Reputation der Republik auf dem Spiel", betonte Darmann.

"Bei 13 Stück müßte Österreich in Ländern, die den Eurofighter betreiben, Flugstunden zukaufen, um den Piloten die Übungsflüge zu ermöglichen. Mit dieser geringen Stückzahl müßten die Flugzeuge viel intensiver zur Luftraumüberwachung herangezogen werden", erklärte Darmann abschließend.

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