Karas weist Kritik an Saruysz-Wolski zurück

EVP-ED Fraktion nominiert Kandidaten für Ausschussvorsitze

Brüssel, 25. Jänner 2007 (ÖVP-PD) "Es ist bedauerlich, dass Hannes Swoboda allein auf Grund einer fraktionsinternen Vorentscheidung über den Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses bereits die interfraktionelle Zusammenarbeit gefährdet sieht. So wie sich die EVP-ED Fraktion nicht in personelle Entscheidungen der sozialistischen Fraktion einmischt, wäre auch eine größere Zurückhaltung von Seiten Swobodas wünschenswert", wies der Vizepräsident der EVP-ED Fraktion im Europäischen Parlament, Mag. Othmar Karas, heute, Donnerstag, entsprechende Aussagen Swobodas zurück. ****

Die EVP-ED Fraktion hat heute ihre Kandidaten für die der EVP-ED zustehenden Ausschussvorsitzenden nominiert. Den Haushaltsausschuss soll Reimer Böge (D) übernehmen, der Industrieausschuss geht an Angelika Niebler (D). Den Vorsitz im Umweltausschuss erhält Miroslav Ouzky (CZ), den Landwirtschaftsausschuss Neil Parish (UK). Gleich bleiben die Vorsitzenden im Regionalausschuss (Gerardo Galeote/ES), im Rechtsausschuss (Giuseppe Gargani/IT), im Frauenausschuss (Anna Zaborska/SK) und im Unterausschuss Sicherheit und Verteidigung (Karl von Wogau/DE). "Der Vorsitz im außenpolitischen Ausschuss geht an die polnische Delegation in der EVP-ED Fraktion, diese hat aber noch keinen Kandidaten nominiert", informierte Karas.

Abschließend wies Karas Swoboda jedoch darauf hin, dass dessen geäußerte Befürchtung an der pro-europäischen Ausrichtung von Saryusz-Wolski jeglicher Grundlage entbehre: "Jacek Saryusz-Wolski war zweieinhalb Jahre lang Vizepräsident des Europäischen Parlaments, er ist Vizepräsident der EVP-Partei und Delegationsleiter einer klar pro-europäisch ausgerichteten polnischen Delegation in der EVP-ED Fraktion. Er wird, sollte ihn die polnische Delegation nominieren, als Ausschussvorsitzender ebenso das Gespräch und den Ausgleich zwischen den Fraktionen suchen wie dies Elmar Brok getan hat. Die parteipolitisch motivierte Vorschusskritik ist daher nicht angebracht", so Karas abschließend.

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