Volkshilfe bei Weltsozialforum in Nairobi vertreten

Heute kehrt der Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich Erich Fenninger vom World Social Forum zurück.

Wien (OTS) - Unter den rund 100 000 TeilnehmerInnen am World
Social Forum in Nairobi war auch die Volkshilfe Österreich vertreten. Geschäftsführer Erich Fenninger zeigte sich "von der Stimmung und dem Engagement der TeilnehmerInnen begeistert. Es wurden unzählige Kampagnen und Projekte vorgestellt, es gab auch die Gelegenheit, Kontakte zu vielen weltweit tätigen NGO`s, aber auch zu regionalen Organisationen herzustellen. In den Workshops zu Migration und Schuldenerlass, zu fairem Handel und einer neuen Weltwirtschaftsordnung haben sich viele renommierte Fachleute eingebracht."

Vor dem Stadion, in dem das heute zu Ende gehende World Social Forum stattfand, gab es weitere Informationszelte. Der internationale Zusammenschluss der Volkshilfe, das Netzwerk solidar, präsentiere in einem eigenen Zelt die neue, weltweite Kampagne " Decent Work for Decent Life". Die Kampagne wurde von der ersten afrikanischen Friedennobelpreisträgerin Wangari Maathai vorgestellt. In dieser Kampagne wird auf die zentrale Bedeutung von menschenwürdigen Arbeitsverhältnissen für ein menschenwürdiges Dasein hingewiesen. In über 50 Veranstaltungen im solidar-Zelt wurden die Voraussetzungen für positive Entwicklung, fairen Handel und sinnvolle Sozialpolitik auf nationaler, europäischer und weltweiter Ebene eingefordert. Beschäftigung, sozialer Schutz, Freiheit von Ausbeutung und gewerkschaftliche Rechte sind die Basis für eine gerechtere Entwicklung.

Abschließend berichtete Fenninger auch "von pausenlosen Demonstrationen der TeilnehmerInnen rund um das Stadion, in dem das World Social Forum stattfand. Daran nahmen auch viele SlumbewohnerInnen aus Nairobi teil, die ihre berechtigten Forderungen nach einer gerechteren weltweiten Entwicklung lautstark zum Ausdruck brachten. Eine andere Welt ist möglich, diese Botschaft muss auch in Europa noch viel stärker ankommen."

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