Uni-Zugang - Broukal: Politische Lösung besser als "Steuerakrobatik"

Wien (SK) - "Die heutigen Aussagen von SPÖ-Wissenschaftssprecherin Brinek zeigen, welche 'artistischen Argumentationsverrenkungen' man anstellen muss, um beim Uni-Zugang zu einer Lösung auf Basis der geltenden EU-Regeln zu kommen. Viel naheliegender und sinnvoller ist eine politische Lösung mit der EU, für die Bundeskanzler Alfred Gusenbauer harte Verhandlungen angekündigt hat", so SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal zur Pressekonferenz der VP-Wissenschaftssprecherin. Brinek hatte darin vorgeschlagen, etwa für Medizin die Studiengebühren stark anzuheben; ein Studierender, der nach seinem Abschluss in Österreich Steuern zahlt, würde die Gebühren dann über die Steuern refundiert bekommen. ****

Statt mit "Steuer- und Beihilfenakrobatik" zu beginnen, brauche es eine politische Lösung über EU-Rechtsregeln, die sicherstellen, dass Studien wie Medizin auch österreichischen Studierenden offen stehen. Wissenschaftsminister Hahn habe die volle Unterstützung der SPÖ, wenn er nun mit ganzer Kraft an dieser politischen Lösung in der EU arbeitet, so Broukal abschließend. (Schluss) ah

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