Blecha: Glückliches Altern entlastet Gesundheitssystem

Wien (SK) - "Die nachhaltige Sicherung des glücklichen Alterns
ohne zusätzliche Belastungen für Junge ist unsere zentrale Aufgabe", so der Präsident des Pensionistenverbandes Österreich Karl Blecha am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz. Präsentiert wurde die Studie "Sozialkapital bei Senioren - Glückliches Altern", die vom Österreichischen Seniorenrat in Auftrag gegeben wurde. Diese "Pionierstudie" habe vor allem gezeigt, dass die so genannten "3 F's" die für fit, friends und fun stehen, die wichtigsten Indikatoren für ein Altwerden in Zufriedenheit seien, hielt Studienautor Ernst Gehmacher von BOAS fest. "Durch glückliches Altern können die Kosten für Gesundheit um bis zu ein Drittel gesenkt werden", unterstrich Blecha. Durch die Einbindung der Betroffenen selbst könnten neue Wege beschritten werden, die die Finanzierung von Pensions- und Gesundheitssystem entschärfen. ****

"Wir wollen zu einer modernen Seniorenpolitik beitragen", bemerkte der PVÖ-Präsident. Der PVÖ habe bereits vor zwei Jahren eine Initiative mit dem Titel "Lang Leben Lernen" ins Leben gerufen und sei auf ein großes Echo gestoßen. Insbesondere Menschen von Anfang bis Mitte 60 seien sehr daran interessiert, alles dafür zu tun was die körperliche Fitness fördert. Die drei L's des Pensionistenverbandes sollen nun durch die drei F's ergänzt werden. "Wir nehmen die uns als Seniorenorganisationen betreffenden Punkte sehr ernst und werden diese in unser Programm übersetzen", versprach Blecha. An die Politik werde der Seniorenbund eine ganze Liste an Forderungen richten, die von Pensionen bis hin zu Initiativen für glückliches Altern reichen, so Blecha.

Einen Generationenkonflikt will der PVÖ-Präsident in Österreich nicht orten. Während dieser in anderen Staaten schwele, funktioniere in Österreich der Generationendialog noch. Wenn es Probleme gebe, dann am ehesten mit der mittleren Generation, denn "die ganz Jungen und wir haben ähnliche Interessen". Beide, Bundesjugendvertretung wie auch Seniorenbund, seien von vielen Entscheidungen ausgeschlossen, die ihre Generation betreffen. Auch Projekte wie beispielsweise gemischtes Wohnen hätten gezeigt, dass die Beziehung zwischen Jung und Alt in Österreich funktioniere. (Schluss) sw

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