FCG-Schnedl: ÖGB vom Kurs abgekommen!

Überparteilichkeit wurde schon beim Kongress mit Füßen getreten

Wien (FCG) - Der Startschuss für einen ÖGB neu verhallt wohl ungehört. Am letzten Tag des ÖGB-Bundeskongresses ist es zu einem Eklat gekommen. Die Mehrheitsfraktion FSG stimmte gegen den nominierten Kandidaten der einzigen Gewerkschaft mit FCG-Vorsitz. Die angestrebte Überparteilichkeit des ÖGB wurde dadurch schwer beschädigt. "Es widerspricht der politischen Kultur, dass die Mehrheitsfraktion so lange gegen einen Kandidaten einer Minderheitsfraktion stimmt, bis jene Person dort sitzt, die ihnen passt", meint der FCG-Vorsitzende Dr. Norbert Schnedl.

"Die geplante Stärkung des ÖGB-Vorstands - es war geplant alle Vorsitzenden der Gewerkschaften in den ÖGB neu einzubinden - ist damit kräftig misslungen. Jene die glauben, der ÖGB neu ist eine Vorfeldorganisation der SPÖ irren gewaltig", so Schnedl weiter.

Die FCG hat einen neuen Kandidaten präsentiert und bei der Gestaltung des ÖGB neu konstruktiv mitgewirkt. Jetzt ist es an der Zeit die inhaltliche Arbeit aufzunehmen und dafür zu sorgen, dass der ÖGB wieder zur besten Arbeitnehmer/innenvertretung wird.

"Wir werden sehen, wie die FSG nun ihr Verständnis von Überparteilichkeit im ÖGB umsetzen will - nicht nur Lippenbekenntnisse sondern Taten sind gefragt", schließt Schnedl.

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