Morak zum Tod Adolf Frohner: Galt in der internationalen Szene als unverwechselbarer und geschätzter Künstler

Soziale Wirklichkeit als Kunstauftrag

Wien (ÖVP-PK) - Betroffen reagierte der ehemalige Kunststaatssekretär und nunmehrige ÖVP-Abg. Franz Morak auf die Nachricht des unerwarteten Ablebens von Adolf Frohner, dessen Tod am Mittwoch bekannt wurde: "In seinen Bildern hat Adolf Frohner die großen Geschichten vom Mensch-Sein erzählt und als Maler und Zeichner gleichermaßen den Intellekt und die Sinne verwöhnt. Mit Frohner verliert Österreich einen in der internationalen Szene als unverwechselbar geschätzten Künstler und ich einen streitbaren Freund", so Morak heute, Donnerstag. ****

"Frohner hat sein Menschenbild aus einem beherzten und selbstschonungslosen Studium von Liebe, Leid, Beschädigung und Heilung gewonnen und - als Autodidakt - in kühnen Experimenten nach gesellschaftsverändernden Wirkungen der Kunst geforscht." In den zwanzig Jahren, in denen er an der Wiener "Angewandten" eine Meisterklasse für Malerei führte, habe Adolf Frohner seinen Studenten den freien virtuosen Umgang mit allen Themen und Techniken offen gehalten, so Morak über den Maler "Adolf Frohner behielt auch Jahrzehnte nach seinen legendären Auftritten als Aktionist einen wachen Sinn für alles Theatralische". Er sei an vielen Fronten politisch-aufklärerisch tätig gewesen. So engagierte er sich als erster Obmann eines Hilfsvereins für die Künstlerfreunde in Gugging für neue soziale Wege der Psychiatrie. "Wenn das Frohner-Museum in Niederösterreich heuer im Herbst eröffnet wird, werden wir Frohners Gemälde, grafische Blätter und auch die Zeugnisse seines frühen Aktionismus als einen bedeutenden Teil des österreichischen Kunstschaffens im letzten halben Jahrhundert für immer präsent haben", so Morak abschließend.
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