Energie vom Feld, Waldviertel-Kräuter, Puten-Geselchtes...

Die Themen der kommenden Ausgabe von "Land und Leute" in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Das sind die geplanten Themen der nächsten Ausgabe des ORF-Landwirtschaftsmagazins "Land und Leute" am Samstag, 3. Februar 2007 um 16.25 Uhr in ORF 2:

* Energie vom Feld
Der Landwirt liefert Wärme und Strom für die Haushalte in der Stadt -was in den skandinavischen Ländern schon Realität ist, wird in Österreich erst getestet. Es gibt große Versuchsflächen, auf denen schnell wachsende Weiden und Pappeln angebaut werden. Nutzflächen, die aus der Überproduktion bei Feldfrüchten ausgekoppelt werden, sollen in Zukunft mit nachwachsenden Energieträgern bebaut werden; Energie vom Feld liefern aber auch Elefantengras, Energiemais oder Hirse. Studien haben ergeben, dass eine durchschnittliche Landgemeinde ohne Probleme das Doppelte ihres Energiebedarfs - also Wärme, Strom und Treibstoff - mit erneuerbaren Energieträgern produzieren kann. Allein in der Steiermark sollen nun mittelfristig rund 15.000 ha Acker- und Grünland auf Energieproduktion umgestellt werden.

* Gold für Geselchtes
Was in Österreich noch kaum bekannt war, machte ein kleiner steirischer Geflügelzüchter zum Gourmet-Hit: Er stellt auf traditionell-bäuerlich Art Selchwaren her - nicht vom Schwein, sondern von Huhn und Pute. Diese Geflügelspezialitäten wie geräucherte Hendlbrust, Hendlkeulenrolle oder Putenfischerl wurden bei einer Prämierung des "Genuss-Salon 2006" in Schloss Schönbrunn in Wien mit drei Goldmedaillen bedacht.

* Damit bäuerliche Arbeit nicht krank macht
Die "Arbeitsmedizinischen Wochen" sind einwöchige Aufenthalte für aktive Bauern und Bäuerinnen in den Sonderkrankenanstalten der Sozialversicherungsanstalt der Bauern. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Vermittlung von praxisgerechtem Wissen über krank machende Faktoren bei der bäuerlichen Arbeit. Darüber Bescheid zu wissen, sie im Arbeitsalltag zu erkennen und dementsprechende Veränderungen der Arbeitsabläufe zu realisieren - das sind die Ziele dieser Angebote.

* Waldviertel-Kräuter in alle Welt
Es schaut so aus, als hätte sich Johannes Gutmann vorgenommen, das Waldviertel zum "Kräuterviertel" zu machen. Der Sohn einer Bauernfamilie ist Gründer und Geschäftsführer der Kräuterhandelsgesellschaft "Sonnentor". Und er ist erfolgreich wie kaum ein anderer. Aus einem kleinen Bioladen hat er eine Firma gemacht, die nicht nur zahlreichen Bio-Bauern Substanz zum Leben gibt, sondern auch mit vielen innovativen Produkten bei den Konsumenten im In- und Ausland ankommt. Exportiert wird in mehr als 50 Länder der Welt; produziert werden die Kräuter nicht nur im Waldviertel, sondern auch in verschiedenen anderen Regionen Österreichs und im angrenzenden Tschechien.

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