ÖH: Kostensolidarisches Finanzierungsmodell einzige Möglichkeit

Keine Diskriminierung, freier Hochschulzugang und Kostenrelation als Ziele

Wien (OTS) - In einer ersten Reaktion stellen Barbara Blaha und
Lina Anna Spielbauer zur heutigen Entscheidung der EU Kommission, Österreich erneut zu klagen, fest: "Es ist nicht möglich, genügend Medizinstudierende zu haben, die später in Österreich bleiben, und gleichzeitig nicht gegen EU-Recht zu verstoßen. Daher ist es notwendig, eine europäische Lösung zu finden."
Es sei wichtig, nicht erst wieder im letzten Augenblick eine Lösung zu suchen, "sondern schon jetzt mit Belgien und Dänemark, die ähnliche Probleme haben, in Gespräche einzutreten." Erfreut zeigten sich die ÖH-Vorsitzenden über die Ankündigung Hahns, mit Deutschland zu sprechen.

Eines hätte sich in den letzten beiden Jahren Zugangsbeschränkungen gezeigt: "Der Andrang der deutschen Studierenden beschränkt sich einzig und allein auf die Medizin-Unis. In den übrigen Studienrichtungen haben sich Zugangsbeschränkungen als sinnlos erwiesen. Der erste Schritt ist, in diesen Fächern die Zugangsbeschränkungen wieder aufzuheben." Im zweiten Schritt fordern die beiden ÖH-Vorsitzenden ein kostensolidarisches Finanzierungsmodell mit folgenden Zielen: "EU-BürgerInnen nicht zu diskriminieren, den freien Hochschulzugang als Grundprinzip zu verteidigen und als kleines Land nicht die Kosten für alle EU-Studierenden tragen zu müssen."

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