Kunst aus der Malwerkstatt Graz

Vernissage in der Privatklinik Graz Ragnitz am 23. Jänner 2007

Graz (OTS) - Für die traditionelle Kunstausstellung in den Räumen der Privatklinik Graz Ragnitz wurden für das Jahr 2007 Werke von KünstlerInnen der Jugend am Werk-Malwerkstatt Graz ausgewählt. Die Kunstwerke werden hier bis Ende April präsentiert. Die Eröffnung der Ausstellung fand anlässlich eines Neujahrsempfangs am 23. Jänner 2007 statt, zu dem der Ärztliche Direktor der Privatklinik, Prim. Dr. Kurt Lorenzoni, und der Geschäftsführer des Spitalsbetreibers HUMA-NOMED Krankenhaus Management, Mag. Julian M. Hadschieff, eingeladen haben. Unter den rund 150 Gästen befanden sich Landesrat Mag. Helmut Hirt und Bürgermeister-Stellvertreter Walter Ferk.

Seit vielen Jahren fördert die Privatklinik Graz Ragnitz auf diese Weise steirische, viel versprechende KünstlerInnen. Damit soll ein Dialog zwischen Medizin und Kunst ermöglicht werden, so Julian M. Hadschieff. Einerseits ist es die Absicht, der Kunst Raum zu geben, um sie einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Andererseits verwirklicht die Privatklinik in ihrer Ausstattung ein modernes Kunstkonzept. "Gesundwerden ist nicht nur eine Frage der Medizin und Pflege, sondern wird auch beträchtlich von der umgebenden Atmosphäre beeinflusst", betont Mag. Julian M. Hadschieff, Geschäftsführer der HUMANOMED Krankenhaus Management.

Heuer im "Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle" wurden die Werke der KünstlerInnen der Malwerkstatt Graz von Jugend am Werk Steiermark für die Vernissage ausgewählt. "Mit der Malwerkstatt Graz bieten wir diesmal einer besonderen Kunstform eine Plattform zur Präsentation nach außen", informiert Prim. Dr. Kurt Lorenzoni, Ärztlicher Direktor der Privatklinik Graz Ragnitz. Die Malwerkstatt, deren Hauptaufgabe die Förderung der künstlerischen Arbeit von bildnerisch begabten Menschen mit Behinderung ist, geht auf eine Initiative von Jugend am Werk Steiermark zurück. Mit ihrer Gründung 1992 wurde dieser hoch motivierten Gruppe mehr Raum und Zeit zum Ausdruck ihrer Kreativität zur Verfügung gestellt. "Karoline Stachl, Malerin, Gestaltungs- und Psychotherapeutin, leitet und begleitet unsere KünstlerInnen", erzählt Mag. Alfred Hausegger, Geschäftsführer von Jugend am Werk Steiermark. "Bei nationalen und internationalen Ausstellungen wird den KünstlerInnen die Gelegenheit gegeben, in Austausch mit der Öffentlichkeit zu treten. Unser Ziel ist es auch, unsere KünstlerInnen als Teil der Kunstszene und des Kunstmarktes zu etablieren."

Die Kunst von Menschen mit Behinderung ist eine eigenständige Kunstszene und wird der Kunstrichtung "Art Brut" - auf Deutsch "rohe Kunst" - zugeordnet. "Heute kulturell etabliert, trug 'Art Brut' wesentlich zur Anerkennung von marginalisierten Kunstformen bei. Mit dem Anerkennungsprozess ging die intensive Förderung von Kunst zu Therapiezwecken wie z. B. im Künstlerhaus Gugging einher", schildert Prof. Angelica Bäumer, Kulturjournalistin und Autorin. "Kunst der 'Art Brut' begeistert durch ihre ursprüngliche Kreativität. Sie ist reich an Phantasie, spontan und frei von Nachahmungen."

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