ÖGB - Schneider: "Eine Verwaltung für die Zukunft"

In der Verwaltung genauso dynamisch wie in der Vertretung

Wien (ÖGB) - "Im Mittelpunkt unseres Weltbildes steht der Mensch; unser Mitglied. Mitgliedschaften bedingen jedoch naturgemäß Betreuung und Verwaltung. In den Verwaltungssystemen liegen große Potentiale, die es zu nutzen gilt. Daher haben wir im Rahmen des Umsetzungsprojektes 'Verwaltung' wichtige Systematiken und Maßnahmen entwickelt, die zu einer Effizienzsteigerung der Verwaltung des ÖGB führen werden", sagte der Leitende Sekretär für Finanzen im ÖGB, Clemens Schneider, anlässlich seines heutigen Berichtes im Rahmen des 16. ÖGB-Bundeskongresses im Austria Center Vienna.++++

Eine Grundsäule dieses Projektes stellt die "Mitgliederevidenz neu" dar. Das Ziel dabei ist die Mitgliederevidenzen aller Gewerkschaften in einem technischen System und das in einer Organisationseinheit und mit einem einheitlichen Arbeitsablauf zu führen. Clemens Schneider: "Eine Arbeitsgruppe erstellt ein Umsetzungskonzept, in dem der IST-Zustand, die Beschreibungen des Funktionsumfanges, die technischen und organisatorischen Schnittstellen definiert werden. Ebenso werden die Aufwände zwischen dem derzeitigen und dem geplanten neuen System verglichen und so das Einsparungspotential dargestellt. Das unter der Maßgabe, von beiden Systemen das Optimum herauszuholen und diese zu vereinen. Wir brauchen das Rad dabei nicht neu zu erfinden."

Auch die Grundsäule "Informationstechnologie - Verwaltung" steht laut dem Finanzchef unter der Prämisse Qualität und Effizienz steigern. Schneider dazu: "Selbstverständlich ist auch dieser Bereich vom Sparwillen geprägt. Dies betrifft unter anderem die Bereiche der Beschaffung von Hard- und Software; die Vereinheitlichung des Einsatzes der selbigen; die Neugestaltung des Druckbereiches und die Einrichtung einer IKT-Lenkungsgruppe", sagt Schneider.

Im Bereich Buchhaltung geht es um eine Zusammenlegung der einzelnen Buchhaltungen; um eine Beitragsevidenz für alle und um eine Kostenrechnung für alle. Der Leitende Sekretär des ÖGB für Finanzen sagt zu dieser Zusammenführung: "Diese so wichtige Zusammenführung benötigt natürlich eine gewisse Umsetzungszeit und es bedarf der notwendigen Personalressourcen. Die Kostenstellenstruktur soll und wird so einfach wie möglich sein; es sollen sich alle im neuen System wieder finden." Für den "Zentralen Einkauf" gilt dieselbe Vorgabe. "Auch hier haben Kostensenkungen und Effizienzsteigerung absoluten Vorrang. Die Attraktivität des elektronischen Mediums in diesem Sektor ist enorm steigerbar. Dem werden wir daher auch selbstverständlich Rechnung tragen", sagt Schneider.

Der letzte Punkt im Umsetzungsprojekt betrifft den Telefonie-Sektor. Clemens Schneider abschließend: "Hier wird eine Kostenreduktion durch die Vereinheitlichung von derzeit zwei auf zukünftig einen Mobilanbieter erreicht. Wesentlicher Punkt in der Telefonie ist wieder der Mensch, das Mitglied. Wir werden eine Österreich weit gültige kostenfreie Festnetznummer einrichten, mit der es den Mitgliedern vereinfacht wird, mit uns in Kontakt zu treten und uns ihre Anliegen mitzuteilen."

Der Leitende Sekretär für Finanzen, Clemens Schneider, abschließend: "All diese Maßnahmen sind für einen dynamischen ÖGB wichtig, um einerseits noch näher an unseren Mitgliedern zu sein und andererseits die Kosten unseren Mitgliedseinnahmen anzupassen. Beides wird uns gelingen. Prämisse ist auch hier: Die Mitglieder müssen betreut werden, die Daten verwaltet - und nicht umgekehrt. Wir haben für die Mitglieder da zu sein - und nicht umgekehrt. Man kann keine Verwaltung auf der Welt dynamisieren ohne die Kolleginnen und Kollegen mit einzubinden. Daher gilt es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, die Verwaltung zu reformieren."

ÖGB, 23. Jänner 2007 Nr. 45

ÖGB-Bundeskongress vom 22. bis 24 Jänner 2007
im Austria Center Vienna
ÖGB-Neu: "Die menschliche Kraft"

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