Volkshilfe unterstützt Justizministerin Berger um Fremdengesetz zu entschärfen

"Ehepaare haben Angst durch das bestehende Gesetz auseinander gerissen zu werden. Hier ist dringender Änderungsbedarf!" so Prof. Weidenholzer.

Wien (OTS) - Univ. Prof. Dr. Josef Weidenholzer, Präsident der Volkshilfe Österreich und Vorsitzender der Volkshilfe Oberösterreich, bestärkt Justizministerin Maria Berger in ihrem Plan das Fremdengesetz zu novellieren und damit besonders binationale Ehepaaren die Angst vor der Abschiebung eines Ehepartners zu nehmen.

"Innenminister Platter ignoriert die Erfahrungen der Hilfsorganisationen und enttäuscht alle Ehepaare, die doch noch auf eine Lösung gehofft haben.", erklärt Prof. Weidenholzer.

Die Volkshilfe unterstützt daher die Forderungen der "Initiative Ehe ohne Grenzen", einer Selbsthilfegruppe binationaler Ehepaare, die unter dem bestehenden Gesetz leiden:

  • Erteilung von Aufenthaltstiteln für ehemalige und derzeitige in Österreich verheiratete AsylwerberInnen, unabhängig vom Zeitpunkt der Eheschließung
  • Anerkennung von im Ausland geschlossenen gleichgeschlechtlichen Ehen und PartnerInnenschaften
  • Gleiche Chancen zur Reintegration und Resozialisierung von so genannten "Drittstaatsangehörigen" mit Aufenthaltsverbot und/oder ohne Papiere

- Entkriminalisierung von binationalen Ehen

Rückfragen & Kontakt:

Christan Schörkhuber
Leiter der Flüchtlings- und MigrantInnenbertreuung der Volkshilfe OÖ
Mobil: 0676 87 34 7020

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