Medizin-Quote: Broukal für politische Lösung

Wien (SK) - Seine Forderung nach einer politischen Lösung in
Sachen Ablehnung der österreichischen Medizin-Quote durch die EU bekräftigte heute SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal. Broukal befürchtet, dass die EU-Kommission und der EuGH die europäischen Bestimmungen zum Nachteil Österreichs auslegen werden. "Es braucht dringend eine politische Lösung. Die SPÖ wird Wissenschaftsminister Hahn voll unterstützen, wenn er sich auf EU-Ebene für die Quoten Regelung, die in Fächern wie Medizin einfach notwendig ist, einsetzt." ****

Broukal hofft gleichzeitig, dass die europäischen BildungsministerInnen den Ernst der Situation erkennen und einem kleinen EU-Land wie Österreich nicht tausende ausländische Studierende "aufbürden" wollen. Der SPÖ-Wissenschaftssprecher erinnerte aber auch daran, dass die aktuellen Probleme auch in der Verantwortung der früheren Bildungsministerin Gehrer liegen, die sich auf EU-Ebene nicht um Verständnis oder Akzeptanz der österreichischen Situation bemüht hat. "Ich hoffe, dass der neue Wissenschaftsminister hier anderen Einsatz zeigt", so Broukal abschließend. (Schluss) ah

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