Alle Wege zur Integration sind richtig

Eberle und Erwachsenenbildungseinrichtungen präsentierten neue Bildungsangebote für Spracherwerb und Integration

Salzburg (OTS) - "Dort wo wir uns daheim fühlen, dort ist unsere Heimat und dazu gehört ganz maßgeblich, dass wir unsere Kultur in Ehren halten und gestärkt aus unserer Kultur andere Menschen in unseren Lebenskreis einbinden. Alle Wege zur Integration sind richtig. Deshalb ist es für mich ein ganz klarer Auftrag, in allen meinen Ressorts Integrationsprojekte zu entwickeln und mit den Menschen umzusetzen", betonte Landesrätin Doraja Eberle heute, Montag, 22. Jänner, in einem Informationsgespräch, bei dem sie gemeinsam mit Hofrat Dr. Günter Signitzer vom Salzburger Bildungswerk, Andreas Gutenthaler vom Katholischen Bildungswerk, Mag. Peter Braun vom Bildungszentrum St. Virgil, Mag. Günter Kotrba von der Salzburger Volkshochschule und Dr. Christina Gastager-Repolust vom Bibliotheksreferat der Erzdiözese Salzburg ein neues, koordiniertes Integrationsprojekt im Bereich der Erwachsenenbildung und der Öffentlichen Bibliotheken präsentierte. Eine Projektförderung ermöglicht es diesen Einrichtungen, ihr Angebot auszubauen und neue Module zu entwickeln und umzusetzen.

Vom Familienressort über das Jugendressort und die Volkskultur bis hin zur Gemeindeentwicklung sei es bereits in den vergangenen Jahren gelungen, Projekte zu verwirklichen, so Eberle weiter. "Wir müssen nur mit offenen Augen durch das Land gehen und sehen, dass Integration nicht von selbst passiert. So habe ich beispielsweise bei Besuchen in Taxenbach, Saalfelden und Abtenau festgestellt, dass ein Bedarf an mehr Miteinander gegeben ist. Wir alle sind daher gefordert unsere Herzen zu öffnen", unterstrich die Landesrätin. Das neue Integrationsprojekt verfolge das Ziel, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern und zu erleichtern.

Migration erfordere hohe Anpassungsleistungen, um sich persönlich und beruflich zu integrieren, so Eberle. Unabhängig von Qualifikationen und Kompetenzen müssen sich die Menschen in einer meist ungesicherten Situation mit fremden Strukturen und einer anderen Kultur auseinandersetzen und sich mit neuen verbalen und nonverbalen Codes vertraut machen. Bildungsmaßnahmen setzen beim Spracherwerb an, vernachlässigen aber in vielen Fällen die darüber hinaus notwendigen persönlichkeitsstärkenden Aspekte.

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