Filterkaffeemaschinen am "Konsument"-Prüfstand

Geschmacklich großteils überzeugend. Mängel stecken im Detail.

Wien (OTS) - Auch wenn Kaffeevollautomaten und Portionskaffeemaschinen voll im Trend liegen: Filterkaffeemaschinen behaupten immer noch ihren Platz, denn das Filtern mit der Maschine ist eine kostengünstige und komfortable Art der Zubereitung von mehr als nur einer Tasse Kaffee. In einem aktuellen Test der Zeitschrift "Konsument" hinterließen immerhin acht von zwölf Geräten in puncto Geschmack einen guten Eindruck. Mängel gibt es bei Zubereitung, Handhabung und Umwelteigenschaften.

Testsieger wurde "Bosch TKA 6024", der nicht nur wohlschmeckenden Kaffee brüht, sondern auch mit einer vorbildlichen Handhabung punktet. Einziges Manko: Der Kaffee ist nicht so heiß, wie er sein sollte. Bei anderen Modellen kritisieren die Tester die umständliche Bedienung oder den hohen Stromverbrauch im ausgeschalteten Zustand wie etwa bei der hochpreisigen "Bosch Solitaire". Bei den meisten Geräten kann das Geschmacksergebnis bei maximal zulässiger Wasserfüllmenge von jenem bei Minimalfüllmenge abweichen. Recht deutliche Unterschiede stellten die Tester bei den untersuchten Modellen von "Krups", "Cloer" und "Melitta" fest.

Die getesteten Kaffeemaschinen verfügen teils über Glas- und teils über Thermoskannen. Von beiden gibt es Ausführungen, die den Kaffee eine halbe Stunde lang ordentlich warm halten und solche, denen das nicht gelingt. Steht der Kaffee zu lange auf der Heizplatte, verflüchtigt sich jedoch das Aroma. Sogenannte Aromaregler, die eine - sehr begrenzte - Einflussnahme auf das Brühergebnis ermöglichen, sind meist ohne große Wirkung.

Filterkaffeemaschinen sind im Vergleich zu den trendigen Kaffeevollautomaten und Portionskaffeemaschinen verhältnismäßig günstig, auch wenn es eine breite Preisspanne gibt. Zwischen 25 und 190 Euro kosten die untersuchten Modelle, den Testsieger gibt es um 50 Euro. Eine gute Alternative ist das Gerät von "Privileg", das geschmacklich und in Handhabungsdetails nur wenig hinter "Bosch" liegt.

Über die Ergebnisse im Detail informieren der Februar-"Konsument" und die Onlineausgabe auf www.konsument.at.

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