Glawischnig: Stenografinnen nicht rund um die Uhr arbeiten lassen

Redaktionsschluss 20 Uhr soll fehlende Schlafstunden reduzieren

Wien (OTS) - Die Dritte Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig
hat volles Verständnis für die Arbeitslast der Parlamentsstenografinnen. "Die Ausschüsse gehen oft bis Mitternacht, und die Stenografinnen müssen das Gesagte und Gefragte bereits bis 9 Uhr morgens fertig niedergeschrieben haben. Das ist unzumutbar."
Wie Glawischnig berichtet, sei man in der letzten Präsidiale deshalb auf folgende Lösung gekommen: Für die Parlamentsmitarbeiterinnen soll ab 20 Uhr ein Redaktionsschluss gelten. Alles, was bis dahin zu protokollieren ist, ist ab 9 Uhr des nächsten Tages verfügbar. Spätere Inhalte werden im Laufe des Tages nachgeliefert. Glawischnig:
"Dadurch können die fehlenden Schlafstunden hoffentlich reduziert werden."
Mehr Personal einzusetzen wie die Erste Nationalratspräsidentin Barbara Prammer erwägt, hält die Dritte Präsidentin für schwierig. "Die Stenografinnen müssen alle Abgeordneten kennen und vor allem an der Stimme erkennen. Ganz zu schweigen davon, dass es um heikle und schwierige Materien geht wie etwa im Eurofighter-Ausschuss. Da braucht es auch Sachkenntnis."

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Gabi Zornig, Büro der
Dritten Präsidentin Eva Glawischnig
0676/8900-2368

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