Neubauer: Broukal hat Studierende nun zum zweiten mal verraten und verkauft"

Wien (OTS) - "Besonders überrascht hat mich die Haltung des verhinderten Wissenschaftsministers Broukal in Sachen Studiengebühren nicht wirklich", sagte heute der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer.

Bereits am 7.November 2002 hatte Broukal in einem APA Interview bekannt gegeben, dass für ihn "Studiengebühren in Zukunft vorstellbar" seien.

Josef Broukal, damals SPÖ-Kandidat für die Nationalratswahl sagte, "er könne sich Studiengebühren am Ende des Tages" vorstellen. Dieser Zeitpunkt sei dann gekommen, wenn Studierende ihre Ausbildung in der Mindeststudiendauer ohne Hindernisse absolvieren können. Angesichts der derzeitigen Zustände an den Unis seien Gebühren jetzt kein Thema.

Anders sei die Situation bei jenen, die "ewig studieren", erklärte Broukal in der "Presse" in einem Streitgespräch mit der ÖVP-Abgeordneten Gertrude Brinek.
"Für mich stellt sich die Frage, was sich also an Verbesserungen für die Studierenden mittlerweile an den Universitäten getan hat, was bei Herrn Broukal diesen Meinungsumschwung herbeigeführt hat", meinte Neubauer.

"Tatsache ist und bleibt, dass die gesamte SPÖ die Studenten in ganz Österreich zu Gunsten eines Regierungsübereinkommens, das keinerlei soziale Handschrift trägt, verraten und verkauft hat." Die Ansätze dazu seien aber bereits durch die Aussage Broukals im Jahre 2002 bekannt gewesen, sagte Neubauer, aber offenbar nicht ernst genug genommen worden.

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