ÖAMTC: Ende Jänner wird es einen Ansturm auf die neue Vignette geben (+Foto)

Im Vorjahr gingen 30 Prozent aller beim ÖAMTC verkauften Jahresvignetten im Jänner über den Ladentisch

Wien (OTS) - Es wird Zeit, Farbe zu bekennen. Spätestens am 1. Februar muss die neue, türkisblaue Jahresvignette auf der Windschutzscheibe kleben, damit man die Autobahnen und Schnellstraßen benützen darf. Die goldgelbe Jahresvignette für 2006 gilt nur mehr bis zum 31. Jänner. "Viele Autofahrer lassen sich mit dem Kauf einer neuen Vignette Zeit. Ende Jänner werden in den ÖAMTC-Shops besonders viele Pickerl verkauft", so ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka. Alleine im Jänner 2006 wurden in den Shops des Clubs 97.000 Jahresvignetten für Pkw verkauft - das sind 30 Prozent aller beim ÖAMTC im Vorjahr an Autofahrer abgegebene Autobahnpickerl.

"Man sollte rechtzeitig daran denken, sich ein neues Pickerl zu besorgen. Wer die neue Vignette zu spät an die Windschutzscheibe klebt, riskiert hohe Strafen oder sogar eine Anzeige", warnt die ÖAMTC-Expertin. Autofahrer, die am 1. Februar noch mit dem alten Pickerl unterwegs sind, müssen im günstigsten Fall eine Ersatzmaut von 120 Euro zahlen. Wenn man nicht sofort bezahlen will oder kann, muss man mit einer Geldstrafe von mindestens 400 Euro rechnen. "Im schlimmsten Fall bekommt man sofort eine Anzeige, die bis zu 4.000 Euro kosten kann", warnt die ÖAMTC-Expertin.

So klebt man die Vignette richtig

Damit man auf der sicheren Seite ist, muss die Vignette richtig geklebt werden. Doch nicht für jeden Autofahrer ist immer klar, wie und wo das Pickerl vorschriftsgemäß angebracht werden muss. Die ÖAMTC-Expertin erklärt, wie man es richtig macht:

* Vignetten dürfen nur mehr auf die Windschutzscheibe, z.B. auf den linken Rand oder hinter den Rückspiegel, geklebt werden. "Die Anbringung auf einer nicht versenkbaren, linken vorderen Seitenscheibe ist laut der neuen Mautordnung nicht mehr gestattet", sagt die ÖAMTC-Juristin.

* Die Vignette darf nicht von einem Tönungsstreifen auf der Windschutzscheibe verdeckt werden.

* Verboten sind spezielle Folien, Saugnäpfe oder Klebebänder, die einen direkten Kontakt der Vignette mit der Windschutzscheibe verhindern. Ein großes, schwarzes "X" auf der Trägerfolie, das nur bei einer richtig geklebten Vignette nicht mehr zu sehen ist, soll eine Manipulation verhindern. "Wurde die Vignette manipuliert, werden 240 Euro Ersatzmaut oder mindestens 400 Euro Strafe fällig", erläutert die ÖAMTC-Juristin.

* Es sollten sich nicht mehr als zwei österreichische Vignetten gleichzeitig auf der Windschutzscheibe befinden.

* Bei Motorrädern muss das Pickerl gut sichtbar an einem nicht oder nur schwer zu entfernenden Teil des Motorrades angebracht werden.

Die Vignette 2007 ist mittlerweile die elfte Auflage seit Einführung des Autobahn-Pickerls in Österreich. Sie kostet für Pkw 72,60 Euro und ist bis zum 31. Jänner 2008 gültig. Erhältlich ist sie unter anderem an allen ÖAMTC-Dienststellen. Beim Club kann man sich außerdem nach einem Scheibenbruch eine Ersatzvignette besorgen.

Aviso an die Redaktionen: Bildmaterial von der neuen Vignette ist im ÖAMTC-Foto-Service unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.

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