Grüne: Schock über Ermordung des Journalisten Hrant Dink in der Türkei

Lunacek: "Verantwortliche und deren Hintermänner müssen bestraft werden"

Wien (Grüne) - "Schockiert und bestürzt", so äußert sich die außenpolitische Sprecherin der Grünen, NRAbg. Ulrike Lunacek, zur Ermordung des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink in der Türkei. Hrant Dink war am Freitag auf offener Straße in Istanbul erschossen worden. Der engagierte Herausgeber einer türkisch-armenischen Wochenzeitung hat sich stets für die Rechte der armenischen Minderheit in der Türkei eingesetzt. Sein Tod wurde mit Bestürzung aufgenommen. Lunacek: "Die türkische Polizei muss die Verantwortlichen und deren Hintermänner finden und zur Verantwortung ziehen. Die türkische Politik muss ihre Geschichte der Ermordung Hunderttausender Armenier aufarbeiten". Darüber hinaus muss nach Ansicht der Grünen die Türkei ihr Gesetz "Beleidigung des Türkentums" ändern, wenn sie den Anschluss an Europa finden will.

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