Vilimsky: Angriffe der IKG auf Andreas Unterberger ein letztklassiger Akt!

Verbotsgesetz seit längerem in Österreich, aber auch international höchst umstritten

Wien (fpd) - Die Angriffe des Herrn Muzicant auf den Chefredakteur der Wiener Zeitung Andreas Unterberger sind ein letztklassiger Akt und in gebotener Deutlichkeit zurückzuweisen. Es stehe einem Herrn Muzicant nicht zu, sich als Großzensor zu betätigen, den Redaktionen Vorschriften zu machen und Druck auf einen Chefredakteur auszuüben. Unterberger sei eine der Säulen des heimischen Journalismus, ein Grandseigneur der österreichischen Zeitungslandschaft und stets ein Verfechter des freien Wortes gewesen, so heute FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky. ****

Das Verbotsgesetz sei schon mehrfach und von wichtigen Meinungsträgern sehr kritisch beleuchtet worden, so unter anderem von "Presse"-Chefredakteur Michael Fleischhacker, vom Kolumnisten Christian Ortner, der Leitartiklerin der Kleinen Zeitung, Doris Piringer, dem Soziologen Christian Fleck oder dem Rechtsschutzbeauftragten des Innenministeriums, Prof. Franz Matscher. Auch international seien viele kritische Stimmen laut geworden, von Leitartiklern der konservativen Zeitungen Times (London) und El Mundo (Madrid), vom renommierten Autor Ralph Dahrendorf, dem Kolumnist der liberalen israelischen Tageszeitung Haaretz, Gideon Levy, oder auch vom Kolumnisten Roger Cohen der International Herald Tribune. Eine Diskussion darüber muß auch in Österreich erlaubt sein, so Vilimsky.

Der FPÖ-Generalsekretär verwies auf das Grundrecht der freien Meinungsäußerung, die Medienfreiheit sowie die Institution des freien Rechtsanwaltes. Diese Grundpfeiler unserer Demokratie lassen wir uns auch nicht von einem Herrn Muzicant in Frage stellen. Jedem Argument kann ein anderes entgegengestellt werden, dadurch definiert sich eine freie Demokratie, eine Hatz auf Andersdenkende zu veranstalten, ist damit nicht vereinbar, so Vilimsky. (Schluß

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002