"Kyrill": Keine größeren Sturmschäden in Vorarlberg

LH Sausgruber informiert über aktuelle Lage - Bürger-Service eingerichtet: 05574/511-21180

Bregenz (VLK) - In Vorarlberg sind bisher keine größeren Sturmschäden zu verzeichnen, gibt Landeshauptmann Herbert Sausgruber bekannt: Mit Ausnahme kleinerer Schäden durch einzelne entwurzelte Bäume im Verkehrs- und Energiebereich, blieb der Forst von größeren Schäden verschont. Auf Grund des Sturmes sind derzeit keine Landesstraßen gesperrt. Die Westbahnstrecke Bregenz - Wien ist - im Gegensatz zum grenzüberschreitenden Zugsverkehr nach Deutschland -ungehindert befahrbar. Laut Wetterdienststelle Innsbruck ist noch bis gegen 17 Uhr mit Windspitzen bis 80 km/h in Tallagen und bis 140 km/h in den Bergen zu rechnen, informiert Landeshauptmann Sausgruber:
"Alle Einsatzorganisationen stehen weiterhin in Bereitschaft bzw. im Einsatz."

Die Wetterdienststelle Innsbruck hat eine aktuelle Windwarnung für die Zeit von heute, Freitag, 09.00 bis 17.00 Uhr ausgegeben. In Vorarlberg ist mit Windspitzen mit bis zu 80 km/h in Tallagen zu rechnen. In den Bergen können Sturmspitzen bis zu 140 km/h erreicht werden. "Erhöhte Vorsicht gilt für Liftbetreiber", so Sausgruber. Die Niederschlagsmenge kann bis zum Abend in der Arlbergregion bis zu 40 Liter pro Quadratmeter betragen. LH Sausgruber: "Alle Einsatzorganisationen stehen weiterhin in Bereitschaft bzw. im Einsatz. Auch die Sachverständigen und die Wetterdiensstellen stehen in ständigem Kontakt mit der Landeswarnzentrale." Bisher wurden zehn Feuerwehreinsätze gemeldet. Rund 100 Feuerwehrkräfte befanden bzw. befinden sich im Einsatz.

Keine größeren Sturmschäden im Forstbereich

Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler ist froh, dass "Kyrill" in Vorarlberg bisher ohne größere Schäden vorbeigegangen ist. "Mit Ausnahme geringer Schäden durch einzelne entwurzelte und geknickte Bäume in den Wäldern und im Obstbau blieb der Forst- und Obstbaubereich von größeren flächenhaften Schäden verschont", so der Landesrat. Detaillierte Erhebungen werden in den nächsten Tagen durch die Forstorgane durchgeführt.

Für Landesrat Erich Schwärzler hat dieser Sturm erneut die Bedeutung stabiler standortgerechter Wälder, vor allem im Schutz- und Bannwaldbereich, gezeigt. "Funktionsfähige Schutzwälder sind die beste Sicherheitsgarantie für die Unterlieger und Siedlungen auch bei Sturmsituationen", betont Schwärzler.

Straßen

Auf Grund des Sturmes sind derzeit keine Landesstraßen gesperrt. Die Nachtsperren auf der L15 (Bildstein) und der L48 (Bödele) wurden um 05.45 Uhr bzw 05.15 Uhr aufgehoben. Die Sicherheitssperre auf der L198 zwischen Lech und Warth wurde um 8.00 Uhr aufgehoben. Auf der L197 gibt es derzeit Behinderungen wegen Fahrbahnverschmutzung und Räumung eines Grabens (Abgang einer Nassschneelawine mit Murmaterial). Durch den anhaltenden Wind sind laufend kleinere Behinderungen durch Äste auf den Straßen zu erwarten.

Zug

Laut Zugleitung Innsbruck ist der Zugsverkehr in Süddeutschland im Wesentlichen zum Erliegen gekommen. Züge aus Italien fahren bis zum Brenner. Die Westbahnstrecke Bregenz - Wien ist derzeit ungehindert befahrbar.

Hotline

Für Fragen der Bevölkerung hat das Land eine Hotline eingerichtet, informiert Landeshauptmann Sausgruber. Der Bürger-Service ist rund um die Uhr bei der Landeswarnzentrale unter der Telefonnummer 05574/511-21180 eingerichtet.

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