Erich Haider holt Christian Denkmaier als neuen Landesgeschäftsführer der SPÖ-Oberösterreich

Weitsichtige und bemerkenswerte Personalentscheidung der SP OÖ

Linz (OTS) - Mit der Nominierung von Mag. Christian Denkmaier zum neuen Landesgeschäftsführer der SPÖ- Oberösterreich ist dem Landesparteivorsitzenden Erich Haider ein echter Coup gelungen.
Hat sich doch der designierte Landesgeschäftsführer Christian Denkmaier sowohl durch seine berufliche Tätigkeit in der Kulturverwaltung der Stadt Linz als auch durch seine Amtsführung als direkt gewählter SP-Bürgermeister in der vormals "schwarzen Kerngemeinde" Neumarkt i.M. oberösterreichweit einen Namen gemacht:
als erfolgreicher Manager; als dialogorientierter Gesprächspartner mit ausgezeichneten Kontakten über alle Parteigrenzen hinweg; als politischer Visionär mit Bodenhaftung.

Erich Haider: Denkmaier ist Signal des Aufbruchs für Land und Städte

"Der neue Landesgeschäftsführer der SPÖ-OÖ ist ein sehr kreativer Mensch, ein Signal des Aufbruchs, mit dem noch mehr Dynamik in die Organisation der Partei fließen wird. Er beweist sowohl als Bürgermeister im Mühlviertel als auch bei seinen beruflichen Tätigkeiten in Linz, dass er beide Bereiche gut verbinden kann. Eine Eigenschaft, die in einem Land wie Oberösterreich sehr wichtig ist. Denkmaier ist 44 Jahre alt und seit 2003 Bürgermeister der Marktgemeinde Neumarkt im Mühlkreis. Durch gelebte BürgerInnen-Nähe und außergewöhnliche Gestaltungskompetenz gelang es ihm, in einer Gemeinde, die bis 2003 als ÖVP-Hochburg des Mühlviertels galt und in der ein VP-Landtagsabgeordneter Bürgermeister war, das Bürgermeisteramt zu erobern", beschreibt Erich Haider den neuen Geschäftsführer.

Denkmaier bleibt Bürgermeister von Neumarkt im Mühlkreis

Die Funktion des Bürgermeisters von Neumarkt wird der neue Geschäftsführer, wie er betont, "selbstverständlich" beibehalten.

Denkmaier: Volles Engagement für glaubwürdigen und eigenständigen Weg von Erich Haider

"Ich nehme das Angebot von Erich Haider deswegen mit Freude an, weil ich mit vollem Engagement den glaubwürdigen, eigenständigen und von ihm geprägten Weg der SP OÖ unterstützen will. Erich Haider hat mit dem Zugewinn von 11,3 % bei der Landtagswahl 2003 und dem 1. Platz bei der Nationalratswahl 2006 bewiesen, dass die SPÖ in Oberösterreich sehr viel erreichen kann. Daher möchte ich mit voller Kraft auf einen weiteren Erfolg bei den Landtagswahlen 2009 hinarbeiten", macht Denkmaier deutlich

Denkmaiers bisheriger Lebensweg

Für Christian Denkmaier ist klar, seine Freizeitaktivitäten in Neumarkt weiterzuführen. Dazu zählt u.a. seine mehr als 30-jährige Tätigkeit als Organist in der Pfarrkirche Neumarkt und sein Engagement im örtlichen Kulturverein.

Beruflich startete Christian Denkmaier nach seinem Studium an der Linzer Uni im Jahr 1988 bei der SPÖ-Linz-Stadt als Projektleiter von "100 Jahre Linzer SPÖ". Schon zu dieser Zeit wurde der damalige Linzer Bezirksgeschäftsführer Erich Haider auf das besondere Organisations-und Kommunikationstalent von Christian Denkmaier aufmerksam. Seit 1989 ist Christian Denkmaier in der Kulturverwaltung der Stadt Linz tätig.

Der Kunst und Kultur im Land verpflichtet

Denkmaier kann eine eindrucksvolle Bilanz ziehen: als Projektverantwortlicher von "500 Jahre Landeshauptstadt Linz" im Jahr 1990, als Organisationschef des Pflasterspektakels und des Linz-Festes von 1991 bis 2001, als Organisationsverantwortlicher des Europäischen Kulturmonats Linz 1998, als maßgeblich Mitverantwortlicher für die Bewerbung von Linz zur Kulturhauptstadt 2009 und last but not least als Direktor der Musikschule Linz seit 2001. In der Musikschule hat Christian Denkmaier eine vielfach beachtete Aufbruchsstimmung zustande gebracht; dementsprechend schwer fällt ihm der Abschied von diesem wichtigen "Haus der Kulturvermittlung". "Ich glaube, den Lehrkräften und mir ist in diesen mehr als fünf Jahren gemeinsam sehr viel Zukunftsweisendes gelungen", resümiert Denkmaier.

Christian Denkmaier startete sein öffentliches Engagement in der katholischen Jungschar und katholischen Jugend. Mit Eintritt ins Studentenleben "gelangte" er über den Verband Sozialistischer StudentInnen (VSSTÖ) zur SPÖ. Wiewohl er seit rund 20 Jahren in der SPÖ verankert ist, gilt Denkmaier ganz und gar nicht als "Parteisoldat". Ganz im Gegenteil: Christian Denkmaier steht für eine offene und zwanglose Parteiarbeit. Die Partei ist für ihn ein "Forum des Dialogs" und Gedankenaustauschs. "Die Partei ist dazu da, sich für die vielfältigen Anliegen der Gesellschaft zu engagieren und speziell den Kontakt zu den benachteiligten Gruppen zu suchen", ergänzt Denkmaier. Ob Schichtarbeiter, oder Kleinlandwirte; ob freie KulturarbeiterInnen oder Lehrlinge und StudentInnen- sie alle brauchen Unterstützung, um in der Gesellschaft nicht unter die Räder zu kommen. Und das nach wie vor weit verbreitete Gruppendenken sollte nach Ansicht von Denkmaier mehr und mehr durch eine solidarische Grundgesinnung abgelöst werden

Netzwerke fördern

In diesem Sinne versteht Denkmaier seine Aufgabe als neuer Landesgeschäftsführer vornehmlich darin, Netzwerke in der Partei aber auch außerhalb der Partei zu forcieren.
Diese "Signale zur Öffnung der SPÖ-OÖ" münden in der Zielsetzung, die Partei verstärkt für "neue Gruppen" attraktiv zu machen und somit auch "mehrheitsfähig" im Wahljahr 2009.
Wobei die Wahlbewegung 2009 durch "Kreativität und einen konstruktiven Wettbewerb der Ideen" charakterisert sein soll. Die Wahlauseinandersetzung im Kulturhauptstadt-Jahr soll sich laut Denkmaier durch eine Kultur des gegenseitigen Respekts auszeichnen. "Die SPÖ hat die Voraussetzungen, 2009 stärkste Kraft in OÖ zu werden, wenn es ihr gelingt, ihre Programme und Vorzüge entsprechend zu kommunizieren. Und dazu will und werde ich einen wichtigen Beitrag leisten", skizziert Denkmaier seine Herangehensweise an die "ebenso spannende wie faszinierende Aufgabe".

Erich Haider: Signal an Menschen mit Werthaltung

"Die SPÖ geht in Oberösterreich ihren Weg konsequent weiter. Denkmaier ist auch ein Signal an engagierte, junge und zukunftsorientierte Menschen mit Werthaltungen. Diese Werthaltungen sind für die Zukunft des Landes von großer Bedeutung", steht für den Landesparteivorsitzenden fest.

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